Warum Cannabis bei Angst helfen kann
Dieser Beitrag zeigt, dass medizinisches Cannabis bei Angststörungen ein interessanter, aber kein abschliessend gesicherter Therapieansatz ist. Die bisherigen Daten sprechen insbesondere für Cannabidiol (CBD), das in Studien bei sozialer Angst und generalisierter Angst Symptome reduzieren konnte, ohne einen Rauschzustand zu erzeugen. Tetrahydrocannabinol (THC) kann in niedrigen Dosen beruhigend wirken, in höheren Dosen aber Angst, Unruhe oder sogar Panik verstärken. Deshalb ist eine vorsichtige, individuell angepasste Dosierung unter ärztlicher Aufsicht zentral. Gleichzeitig wird deutlich, dass Cannabis nie als alleinige Lösung verstanden werden sollte. Etablierte Verfahren wie Psychotherapie und klassische Medikamente bleiben die Basis der Angstbehandlung. Cannabis kann – wenn überhaupt – nur als Baustein in einem umfassenden, personalisierten Behandlungskonzept dienen. Die rechtliche Lage in der Schweiz erlaubt eine ärztlich kontrollierte Verordnung für definierte Indikationen, verlangt aber eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung. Evidena setzt genau hier an: mit strukturierter Anamnese, digital unterstützter Verlaufskontrolle und enger Zusammenarbeit mit Partner-Apotheken, um die Therapie für Patientinnen und Patienten so sicher, transparent und nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.
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