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evidena care

Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

18. März 2026

Cannabis bei ADHS/ADD: Therapie, Chancen und Risiken

Cannabis kann bei einzelnen Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADD/ADHS) bestimmte Symptome subjektiv lindern, insbesondere Unruhe, Schlafstörungen oder emotionale Anspannung. Die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch begrenzt, heterogen und erlaubt heute keine generelle Empfehlung von Cannabis als Standardtherapie bei ADD/ADHS. Leitlinien sehen weiterhin stimulierende Medikamente (z. B. Methylphenidat), nicht-stimulierende Präparate, Psychotherapie und psychosoziale Massnahmen als Behandlungsbasis. Menschen mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, einen problematischen Cannabiskonsum oder eine Cannabisabhängigkeit zu entwickeln. Dies hängt unter anderem mit erhöhter Impulsivität, Sensationssuche und Besonderheiten im Belohnungssystem des Gehirns zusammen. Früher, regelmässiger Konsum kann Symptome langfristig verschlechtern, die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und andere psychische Störungen begünstigen. Eine allfällige Therapie mit medizinischem Cannabis sollte daher nur bei erwachsenen Patientinnen und Patienten, nach sorgfältiger Diagnostik, unter fachärztlicher Aufsicht und im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzepts erfolgen. Digitale Versorgungslösungen wie Evidena können helfen, ärztliche Betreuung, Cannabis-Therapie, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung strukturiert und transparent zu koordinieren. Sie ersetzen jedoch keine persönliche ärztliche Beurteilung und treffen keine Therapieentscheidungen anstelle der behandelnden Fachpersonen.

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17. März 2026

Apotheken und medizinisches Cannabis in der Schweiz

Apotheken nehmen in der medizinischen Cannabisversorgung in der Schweiz eine Schlüsselrolle ein. Sie sorgen dafür, dass Cannabis-Arzneimittel nur auf gültiges Rezept abgegeben, korrekt dosiert und fachlich begleitet werden. Die gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kantonen legen dabei klare Anforderungen an Qualität, Lagerung und Dokumentation fest. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies einen strukturierten, rechtssicheren Zugang zu einer komplexen Therapieform, die sich vor allem bei chronischen Schmerzen, Spastik oder bestimmten neurologischen Erkrankungen etablieren konnte. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Art und Weise, wie Menschen in der Schweiz medizinische Leistungen nutzen. Plattformen wie Evidena Care verknüpfen ärztliche Betreuung, Verordnung von medizinischem Cannabis und die Zusammenarbeit mit Partner-Apotheken in einem durchgängigen System. Dadurch werden Doppelwege reduziert, Informationen über die Therapie besser koordiniert und Nachkontrollen systematisch unterstützt. Der Artikel zeigt, wie Apotheken, Ärztinnen und Ärzte sowie digitale Dienstleister zusammenwirken können, um eine sichere, evidenzbasierte und für Patientinnen und Patienten möglichst verständliche Cannabis-Therapie zu ermöglichen – heute und mit Blick auf zukünftige Entwicklungen.

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Erwachsene Person mit Clusterkopfschmerzen in klinischer Umgebung, mit eingezeichneter Darstellung des Endocannabinoid-Systems
17. März 2026

Cannabis bei Clusterkopfschmerzen in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung: Cannabis bei Clusterkopfschmerzen</h2><p>Clusterkopfschmerzen sind eine seltene, aber extrem belastende primäre Kopfschmerzerkrankung, bei der konventionelle Therapien wie Sauerstoff, Triptane und prophylaktische Medikamente (z. B. Verapamil) nicht immer ausreichend wirken. In dieser Situation rückt medizinisches Cannabis als mögliche ergänzende Option in den Fokus. Die bisherigen Daten stammen vor allem aus Fallberichten, kleinen Studien und Beobachtungsarbeiten. Sie zeigen, dass einzelne Patientinnen und Patienten von einer Reduktion der Attackenfrequenz oder -intensität profitieren können, andere aber keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung erleben. Cannabinoide wie THC und CBD greifen über das Endocannabinoid-System in die Schmerzmodulation, Entzündungsprozesse und hypothalamische Regulation ein – alles Mechanismen, die bei Clusterkopfschmerzen eine Rolle spielen könnten. Gleichzeitig sind mögliche Nebenwirkungen, Trigger-Effekte und Interaktionen mit bestehenden Medikamenten zu berücksichtigen. In der Schweiz ist der Einsatz von THC-haltigem medizinischem Cannabis verschreibungspflichtig und wird in der Regel als individueller Therapieversuch durchgeführt. Eine strukturierte ärztliche Begleitung, ein Kopfschmerztagebuch und eine vorsichtige Dosissteigerung sind entscheidend, um Nutzen und Risiken realistisch abzuwägen und die Behandlung – falls sinnvoll – in ein multimodales Therapiekonzept zu integrieren.</p>

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16. März 2026

Cannabis und seine Rolle bei Restless Legs nachts

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine häufige neurologische Störung, die insbesondere abends und nachts zu starkem Bewegungsdrang, Missempfindungen in den Beinen und erheblich beeinträchtigtem Schlaf führt. Die Ursache ist multifaktoriell und umfasst vermutlich Störungen im Dopaminsystem und im Eisenstoffwechsel des Gehirns. Standardtherapien setzen meist auf dopaminerge Medikamente, Antikonvulsiva, Benzodiazepine oder – bei Schmerzen – Opioide. Diese können die Symptome oft wirksam lindern, sind jedoch teils mit Nebenwirkungen, Augmentation und Langzeitproblemen verbunden. Vor diesem Hintergrund rückt medizinisches Cannabis als mögliche Zusatz- oder Alternativtherapie in den Fokus. Die Wirkstoffe THC und CBD greifen in das Endocannabinoid-System ein, welches Schlaf, Schmerzverarbeitung, Stimmung und motorische Aktivität mitreguliert. Erste Studien und Fallberichte deuten darauf hin, dass Cannabis insbesondere bei nächtlicher Unruhe, Schmerzen und Schlafstörungen entlastend wirken kann. Die Datenlage ist jedoch begrenzt, und eine Therapie sollte immer individuell, ärztlich begleitet und unter Berücksichtigung von Kontraindikationen erfolgen. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena Care unterstützen Patientinnen und Patienten in der Schweiz mit strukturierter Aufklärung, rechtssicherer Verschreibung und enger Nachsorge.

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Cannabispflanze im Schweizer Indoor-Anbau mit sichtbaren Trichomen in einer kontrollierten, medizinisch orientierten Laborumgebung
16. März 2026

Pestizide in Cannabis: Risiken, Sicherheit und Medizin

<h2>Zusammenfassung</h2><p>Pestizide im Cannabisanbau sind sowohl aus toxikologischer als auch aus regulatorischer Sicht hochrelevant, insbesondere wenn Cannabis geraucht oder vaporisiert wird. Viele Grenzwerte und Rückstandshöchstgehalte basieren bisher auf der oralen Aufnahme aus Lebensmitteln, während die Risiken der inhalativen Exposition für Cannabis noch unzureichend erforscht sind. Studien zeigen, dass Pestizide in den Trichomen der Blüten angereichert werden können und beim Erhitzen durch Pyrolyse teilweise in den Rauch übergehen. Dies wirft Fragen hinsichtlich akuter und langfristiger Gesundheitseffekte auf, insbesondere bei chronischer Anwendung oder Mehrfachbelastung durch mehrere Substanzen (Cocktail-Effekt).</p><p>Für die medizinische Cannabistherapie gewinnt deshalb ein konsequentes Qualitätsmanagement an Bedeutung: Auswahl zugelassener Pflanzenschutzmittel, strikte Einhaltung von Anwendungs- und Wartefristen, Laboranalysen auf Rückstände und eine ärztlich gesteuerte Behandlung über etablierte Versorgungswege. Ergänzend können pestizidreduzierte oder pestizidfreie Anbausysteme – etwa integrierte Schädlingsbekämpfung und biologisch orientierte Verfahren – das Risiko weiter senken. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Medizin, Pharmazie, Anbaubetrieben und Behörden ist erforderlich, um Patienten in der Schweiz eine möglichst sichere, transparente und rechtlich konforme Cannabistherapie zu ermöglichen.</p>

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Ärztin in der Schweiz bespricht in einer Praxis die mögliche Cannabis-Therapie mit einem Patienten, auf dem Tisch liegen neutrale Cannabis-Arzneimittel und Unterlagen zur Wirkung von THC und CBD
16. März 2026

Cannabis im Körper: Wirkung, Risiken und Rolle in der medizinischen Therapie in der Schweiz

Zusammenfassung: Cannabis-Wirkung und medizinische Nutzung im Überblick Cannabis zählt zu den am besten untersuchten psychoaktiven Substanzen und beeinflusst über das Endo-Cannabinoid-System zahlreiche Funktionen des Körpers. Zentral sind dabei die Wirkstoffe Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). THC löst vor allem die bekannten psychoaktiven Effekte wie Rausch, veränderte Wahrnehmung, aber auch Unruhe oder Angst aus. CBD wirkt nicht berauschend und kann einzelne Effekte von THC modulieren. Kurzfristig reicht das Wirkungsspektrum von angenehmer Entspannung bis zu unangenehmen Erfahrungen wie Übelkeit, Schwindel oder Panikgefühlen. Langfristiger, insbesondere früher und häufiger Konsum ist mit erhöhten Risiken für psychische Störungen, Abhängigkeit und Leistungsbeeinträchtigungen verbunden. In der Medizin wird Cannabis als mögliche Therapieoption bei bestimmten, teils chronischen Erkrankungen geprüft, etwa bei Schmerzen, Spastik oder Appetitverlust. Die Studienlage zeigt in einigen Bereichen moderate Nutzen, aber auch relevante Nebenwirkungen und deutliche Wissenslücken zu Langzeitfolgen. Entscheidend sind deshalb eine sorgfältige Indikationsstellung, eine individuelle Dosistitration (start low, go slow) sowie eine engmaschige ärztliche Begleitung. Digitale Gesundheitsplattformen können hier unterstützen, indem sie Beratung, Verschreibung, Apothekenanbindung und Verlaufskontrolle strukturiert bündeln. So bleibt Cannabis eine potenzielle, aber stets kritisch zu prüfende Therapiekomponente innerhalb eines umfassenden Behandlungskonzepts.

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16. März 2026

Cannabis Online-Sprechstunde in der Schweiz

Die Cannabis Online-Sprechstunde ist in der Schweiz seit der Gesetzesanpassung 2022 zu einem wichtigen Zugangskanal für medizinische Cannabis-Therapien geworden. Sie ersetzt jedoch keine sorgfältige ärztliche Abklärung, sondern ergänzt die klassische Versorgung um digitale, strukturierte Abläufe. Im Zentrum steht immer eine medizinisch begründete Entscheidung, ob eine Behandlung mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln sinnvoll ist, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend helfen. Digitale Plattformen wie Evidena kombinieren dazu mehrere Bausteine: ärztliche Beratung (online oder vor Ort), eine rechtssichere Verschreibung, koordinierte Zusammenarbeit mit Partner-Apotheken sowie eine Patientenplattform für Nachsorge und Dokumentation. Für Patientinnen und Patienten mit chronischen Beschwerden kann dies Wege verkürzen, Doppeluntersuchungen reduzieren und die Therapie transparenter machen. Wichtig bleibt: Medizinisches Cannabis ist eine mögliche Therapieoption unter mehreren – keine Standardlösung und erst recht kein Lifestyle-Produkt. Eine informierte Entscheidung erfordert immer eine realistische Erwartungshaltung, fundiertes Wissen und eine längerfristige ärztliche Begleitung.

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15. März 2026

Apotheken und medizinische Cannabis-Therapie in der Schweiz

Apotheken übernehmen in der medizinischen Cannabis-Therapie in der Schweiz eine Schlüsselrolle. Sie sorgen nicht nur für die gesetzeskonforme Abgabe der Arzneimittel, sondern stellen auch sicher, dass Dosierung, Darreichungsform und Produktqualität sorgfältig auf ärztliche Vorgaben und individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden. Je nach Spezialisierung reichen die Leistungen von der Herstellung magistraler Cannabis-Extrakte über die Bereitstellung standardisierter Blüten bis hin zu intensiver, persönlicher Beratung für Therapieeinsteigerinnen und -einsteiger. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Versorgungsstrukturen: Digitale Plattformen wie Evidena vernetzen ärztliche Betreuung, Rezeptprozesse und Partner-Apotheken zu einem durchgängigen Therapiepfad. So können Patientinnen und Patienten ortsunabhängig medizinisch betreut werden, während spezialisierte Apotheken die Zubereitung und Abgabe rechtssicher übernehmen. Wer eine passende Apotheke auswählt, sollte daher neben der Fachkompetenz in der Cannabis-Therapie auch Faktoren wie Erreichbarkeit, Produktverfügbarkeit, Erfahrung mit individuellen Rezepturen sowie die Anbindung an digitale Dienste berücksichtigen. Eine gut eingebundene, spezialisierte Apotheke erhöht die Therapiesicherheit und erleichtert einen stabilen Langzeitverlauf.

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