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evidena care

Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

Ärztin in Schweizer Praxis erklärt einem Patienten sachlich die medizinische Cannabis-Therapie auf einem Tablet
14. März 2026

Cannabis in der Schweiz: Risiken und medizinische Nutzung

<h2>Zusammenfassung: Cannabis zwischen Risiko und Therapie</h2><p>Cannabis ist in der Schweiz weiterhin ein überwiegend verbotenes Betäubungsmittel, dessen Konsum insbesondere bei Jugendlichen und bei regelmässigem, hochdosiertem Gebrauch mit relevanten gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Wissenschaftliche Daten belegen Zusammenhänge mit psychischen Störungen, kognitiven Einschränkungen, Abhängigkeit und somatischen Folgeproblemen – vor allem, wenn früh und häufig konsumiert wird. Gleichzeitig eröffnen standardisierte Cannabisarzneimittel und Cannabinoide neue therapeutische Optionen, etwa bei chronischen Schmerzen oder bestimmten neurologischen Erkrankungen. Diese Einsatzgebiete sind jedoch je nach Indikation unterschiedlich gut erforscht und erfordern eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte.</p><p>Rechtlich bleibt die Trennlinie klar: Cannabisprodukte mit mehr als 1 % THC fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und sind ausserhalb medizinischer Anwendungen grundsätzlich verboten, während THC-arme und CBD-haltige Produkte je nach Kategorie anderen Gesetzen unterstehen. Für Patientinnen und Patienten ist deshalb eine transparente Information über Wirkstoffe, Darreichungsformen, Dosierung und rechtliche Vorgaben zentral. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können helfen, eine strukturierte, rechtssichere und engmaschig überwachte Cannabis-Therapie anzubieten, ohne die Risiken des unkontrollierten Konsums zu verharmlosen.</p>

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14. März 2026

Cannabis und Erektionsprobleme: Was die Forschung sagt

Erektile Dysfunktion (ED) ist häufig und nimmt mit dem Alter zu. Parallel dazu steigt in vielen Ländern die Verfügbarkeit von Cannabis – sowohl im Freizeitkontext wie auch als medizinische Therapie. Die verfügbare Evidenz zeigt ein differenziertes Bild: Meta-Analysen deuten darauf hin, dass Männer mit regelmässigem Cannabiskonsum häufiger von Erektionsstörungen berichten als Nichtkonsumenten. Gleichzeitig finden sich in anderen Studien Hinweise, dass moderater Konsum mit einem günstigeren Körpergewicht, einem besseren Lipidprofil und teilweise besseren Durchblutungsparametern des Penis einhergehen kann. Für Betroffene ist entscheidend zu verstehen, dass nicht Cannabis allein über eine gute oder schlechte Erektion entscheidet. Alter, Herz-Kreislauf-Gesundheit, psychische Faktoren, Medikamente, Alkohol, Rauchen und andere Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenstörungen spielen eine grosse Rolle. Cannabis wirkt zusätzlich über das Endocannabinoid-System auf Hirnzentren, Hormone und Gefässe – und kann je nach Dosis, Häufigkeit, Konsumform und persönlicher Veranlagung eher förderlich oder eher hinderlich sein. Eine pauschale Empfehlung „für“ oder „gegen“ Cannabis bei ED lässt sich aus heutiger Sicht nicht ableiten. Wichtig ist eine individuelle, ärztlich begleitete Beurteilung, insbesondere wenn Cannabis als medizinische Behandlung eingesetzt wird.

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Medizinische Cannabisblüte mit sichtbaren Trichomen in Schweizer Praxisumgebung neben einem Vaporizer
14. März 2026

Die Wirkung von Myrcen im medizinischen Kontext

Zusammenfassung Myrcen ist eines der häufigsten Terpene in Cannabis und spielt eine wichtige Rolle für die Wirkung vieler medizinischer Cannabistherapien. Präklinische Daten weisen auf sedierende, muskelentspannende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften hin. In zahlreichen medizinischen Cannabissorten macht Myrcen einen grossen Teil des Terpenprofils aus und wird insbesondere mit stark entspannenden, körperlich betonten Effekten in Verbindung gebracht. Für die Praxis bedeutet dies: Der Myrcengehalt kann – neben THC, CBD und weiteren Terpenen – einen relevanten Einfluss darauf haben, ob ein Präparat eher aktivierend oder eher beruhigend erlebt wird. Myrcen wirkt nicht direkt psychoaktiv, kann aber die Effekte von THC und anderen Wirkstoffen modifizieren und verstärken. Myrcen sollte deshalb immer im Gesamtkontext der Therapie, der Dosis und der individuellen Situation betrachtet werden. Eine sorgfältige ärztliche Begleitung, ein aktuelles Certificate of Analysis (CoA) sowie ein schrittweises Eindosieren sind entscheidend, um Nutzen und Risiken myrcenreicher Cannabistherapien für einzelne Patientinnen und Patienten verantwortungsvoll abzuwägen.

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14. März 2026

Cannabis (CBD) bei Prostatabeschwerden

Cannabidiol (CBD) und andere Cannabis-basierten Therapien werden zunehmend als mögliche Ergänzung bei Prostatabeschwerden diskutiert, insbesondere bei chronischer Prostatitis und dem chronischen Beckenschmerzsyndrom (CP/CPPS). Präklinische Studien zeigen konsistent, dass CBD entzündliche Signalwege (z. B. TLR4/NF-κB) hemmen, proinflammatorische Zytokine wie IL‑6 und TNF‑α reduzieren und über CB2-Rezeptoren sowie TRPV1-Rezeptoren Schmerz und Entzündung modulieren kann. In Tiermodellen einer chronischen Prostatitis führte dies zu weniger Entzündung im Prostatagewebe und zu einer Reduktion prostatitisbedingter Schmerzen. Für die klinische Anwendung am Menschen ist die Evidenzlage jedoch noch limitiert: Erste kleinere Studien mit oralen CBD-Präparaten im Prostatakrebs-Kontext und rektalen Formulierungen bei CP/CPPS deuten auf eine gute Verträglichkeit und mögliche Symptomverbesserungen hin, sind aber nicht ausreichend, um eine allgemeine Empfehlung auszusprechen. Wichtig ist zudem die klare Abgrenzung zwischen medizinisch indizierter Cannabis-Therapie und freizeitlichem Cannabiskonsum, der mit erhöhten urologischen Risiken, etwa für Prostatakrebs, in Verbindung gebracht wird. Für Patientinnen und Patienten in der Schweiz kann eine ärztlich begleitete Cannabis-Therapie im Rahmen eines integrierten Versorgungskonzepts eine sinnvolle Option sein – immer als Ergänzung, nie als Ersatz für urologische Diagnostik und leitliniengerechte Behandlung.

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13. März 2026

Medizinisches Cannabis in der Schweiz: Gesetz, Therapie, digitaler Zugang

Die Schweiz hat mit der Gesetzesänderung vom 1. August 2022 den Zugang zu medizinischem Cannabis grundlegend neu geregelt. Ärztinnen und Ärzte können seither Cannabisarzneimittel auf Betäubungsmittelrezept ohne Ausnahmebewilligung verschreiben. Gleichzeitig gelten strenge heilmittel- und betäubungsmittelrechtliche Vorgaben zu Sicherheit, Qualität, Datenerhebung und Missbrauchsprävention. Cannabisarzneimittel kommen vor allem bei chronischen Schmerzen, Spastik, Übelkeit und Appetitverlust unter Chemotherapie zum Einsatz, werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung jedoch nur in eng definierten Einzelfällen vergütet. Für Patientinnen, Patienten und Fachpersonen wird die Situation dadurch fachlich anspruchsvoll und administrativ aufwendig. Integrierte, digitale Versorgungsmodelle wie jene von Evidena Care können hier unterstützen, indem sie medizinische Beurteilung, Therapieplanung, Rezeptabwicklung, Apothekenanbindung und Nachsorge strukturiert und rechtssicher verbinden. So entsteht eine moderne, evidenzorientierte Cannabis-Therapie, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen respektiert und gleichzeitig eine möglichst einfache, transparente Versorgung ermöglicht.

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12. März 2026

Cannabis bei COPD: Inhalation, Risiken und sichere Alternativen

Menschen mit COPD erleben häufig belastende Symptome wie Atemnot, Husten, Schmerzen und Schlafstörungen. Einige Betroffene überlegen deshalb, ob Cannabis eine sinnvolle Ergänzung der Therapie sein könnte. Die aktuelle Evidenz und die Positionen pneumologischer Fachgesellschaften zeichnen jedoch ein klares Bild: Das Inhalieren von Cannabis – sei es als Joint, über Vaporizer oder andere Formen des Dabbings – birgt relevante Risiken für die Lunge. Studien zeigen unter anderem vermehrt chronischen Husten, Schleimproduktion, Lungenüberblähung, ein erhöhtes Risiko für Lungenemphysem und Bronchiektasen. Diese Effekte können den Verlauf einer COPD ungünstig beeinflussen. Therapeutisches Cannabis wird in der Regel nur bei schwerkranken Patientinnen und Patienten eingesetzt, wenn etablierte Behandlungen nicht ausreichend helfen – und bei Lungenerkrankungen wird es wegen der möglichen Nebenwirkungen meist nicht empfohlen. Orale Formen belasten zwar die Atemwege weniger, sind aber ebenfalls mit Risiken verbunden, insbesondere bei höherer Dosierung. Entscheidend ist deshalb eine ärztlich begleitete, individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung. Der Text bietet Ihnen eine strukturierte Orientierung: Welche Risiken gibt es, welche Alternativen stehen zur Verfügung und welche Rolle spielen seriöse, digitale Versorgungsangebote in der Schweiz für eine verantwortungsvolle medizinische Cannabis-Therapie.

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Ärztliche Beratung zur möglichen Cannabis-Therapie bei Colitis ulcerosa in einer Schweizer Praxis
12. März 2026

Cannabis bei Colitis ulcerosa in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung</h2><p>Der Einsatz von Cannabis bei Colitis ulcerosa befindet sich in der Schweiz in einem Spannungsfeld zwischen hohem Patienteninteresse, ersten Hinweisen auf symptomatische Verbesserungen und gleichzeitig deutlichen Unsicherheiten hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit. Bisherige Studien zeigen, dass Cannabinoide bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – einschliesslich Colitis ulcerosa – Schmerzen, Durchfall, Übelkeit und Appetitlosigkeit lindern können. Eine klare antiinflammatorische, krankheitsmodifizierende Wirkung im Sinne einer nachhaltigen Entzündungshemmung ist jedoch bislang nicht belegt. Beobachtungsdaten deuten zudem auf potenziell ungünstige Verläufe bei unkontrolliertem Konsum hin, etwa mehr Notfallkonsultationen, Hospitalisationen und Bedarf an Steroiden oder Opioiden. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis rechtlich streng reguliert und muss ärztlich verordnet und überwacht werden. Eine mögliche Rolle von Cannabis bei Colitis ulcerosa liegt daher – wenn überhaupt – in einer eng begleiteten, individuell geprüften Zusatztherapie zur Symptomkontrolle, nicht im Ersatz etablierter Standardtherapien. Digitale Plattformen wie Evidena können dazu beitragen, Versorgung, Verlaufskontrollen und Aufklärung rechtssicher und strukturiert abzubilden.</p>

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Ärztin in einer modernen Schweizer Praxis, die mit einem Patienten neutral über die Bedeutung von 420 und eine mögliche medizinische Cannabis-Therapie spricht
12. März 2026

420: Bedeutung in der Cannabis-Kultur und Einordnung aus medizinischer Perspektive

Zusammenfassung: 420 zwischen Kulturcode und moderner Medizin Die Zahl „420“ hat ihren Ursprung Anfang der 1970er-Jahre an der San Rafael High School in Kalifornien. Eine Schülergruppe, die „Waldos“, nutzte „4:20“ als diskrete Treffzeit, um gemeinsam nach einer verlassenen Cannabisplantage zu suchen und Cannabis zu konsumieren. Über die Fangemeinde der Band Grateful Dead und mediale Berichte verbreitete sich der Code rasch und wurde zu einem festen Bestandteil der internationalen Cannabis-Kultur. Heute steht „420“ sowohl für eine typische Konsumzeit (16:20 Uhr) als auch für den 20. April („4/20“), an dem weltweit Veranstaltungen, Demonstrationen und Treffen rund um Cannabis stattfinden. Gleichzeitig ist es wichtig, klar zwischen dieser freizeitkulturellen Symbolik und der medizinischen Verwendung von Cannabis zu unterscheiden. Medizinische Cannabis-Therapien erfolgen in der Schweiz rechtlich reguliert, indikationsbezogen und ärztlich begleitet. Während „420“ weiterhin eine Rolle in Popkultur, Aktivismus und digitalen Communities spielt, orientiert sich eine seriöse medizinische Versorgung an klinischer Evidenz, individuellen Therapiezielen und Sicherheit. Wer sich für eine Cannabis-Therapie interessiert, sollte sich nicht am Slang-Code, sondern an qualifizierter medizinischer Beratung und transparenten Prozessen orientieren.

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12. März 2026

Cannabis im Auto: Was ist in der Schweiz erlaubt?

In der Schweiz gilt im Strassenverkehr für Cannabis eine faktische Nulltoleranz: Bereits ab 1.5 ng/ml THC im Blut wird rechtlich von Fahrunfähigkeit ausgegangen. Das bedeutet, dass sowohl klassischer Cannabiskonsum als auch der Gebrauch von CBD-Produkten mit geringen THC-Anteilen oder medizinischem Cannabis rechtliche Konsequenzen haben können, wenn anschliessend ein Fahrzeug geführt wird. Entscheidend ist nicht das subjektive Empfinden, sondern der toxikologische Nachweis. Für Patientinnen und Patienten unter medizinischer Cannabis-Therapie schafft dies zusätzliche Unsicherheit. Zwar ist die Therapie legal, doch befreit sie nicht von der Pflicht, nur in fahrfähigem Zustand am Strassenverkehr teilzunehmen. Regelmässiger Konsum kann zu dauerhaft nachweisbarem THC führen und eine vertiefte verkehrsmedizinische Abklärung nach sich ziehen. Dieser Ratgeber zeigt, wie die gesetzlichen Grundlagen aussehen, wie Fahrunfähigkeit festgestellt wird, welche Unterschiede zwischen Freizeitkonsum, CBD und medizinischer Therapie bestehen und welche Vorsichtsmassnahmen im Alltag sinnvoll sind. Ziel ist es, Ihre Mobilität und Ihre Sicherheit zu schützen, ohne die medizinisch sinnvolle Behandlung zu gefährden.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis bespricht mit Patientin eine mögliche medizinische Cannabis-Therapie bei chronisch-entzündlicher Erkrankung, mit Unterlagen zum Endocannabinoid-System auf dem Tisch
11. März 2026

Cannabis in der Entzündungsforschung

<h2>Zusammenfassung: Cannabis und Entzündungen im Überblick</h2><p>Medizinisches Cannabis spielt in der modernen Entzündungsforschung eine zunehmend wichtige Rolle. Auslöser sind einerseits die bessere Kenntnis des Endocannabinoid-Systems, andererseits der Bedarf an ergänzenden Therapieoptionen für Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen, bei denen etablierte Behandlungen allein nicht immer ausreichend wirksam sind oder relevante Nebenwirkungen verursachen. Cannabinoide wie THC und insbesondere CBD können über Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems immunmodulierende und potenziell entzündungshemmende Effekte ausüben. Tierexperimentelle und präklinische Daten sind hier umfangreicher als die noch begrenzte Zahl hochwertiger klinischer Studien.</p><p>Für die Schweiz ist die rechtliche Liberalisierung der medizinischen Anwendung von Cannabis ein wichtiger Rahmen, der neue Forschungs- und Versorgungsmodelle ermöglicht. Dennoch ersetzt Cannabis keine etablierten Standardtherapien, sondern kommt – wenn überhaupt – als Ergänzung in Betracht und sollte stets ärztlich begleitet eingesetzt werden. Digitale Gesundheitsplattformen wie Evidena Care können helfen, Indikationsstellung, Dosistitration, Verlaufsbeobachtung und Apothekenanbindung strukturiert, transparent und rechtssicher abzubilden. So entsteht ein Versorgungsmodell, das medizinische Sorgfalt, Innovation und ein patientenzentriertes Erleben verbindet, ohne unrealistische Erwartungen zu wecken oder Heilversprechen abzugeben.</p>

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Ärztin erklärt erwachsenem Patienten in einer Schweizer Praxis die zeitabhängige Wirkung von medizinischem Cannabis auf einem Diagramm
11. März 2026

Die Wirkung von Cannabis im Tagesverlauf und das Risiko einer Abhängigkeit

Zusammenfassung: Wirkung, Tageszeit und Abhängigkeit im Überblick Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in der Schweiz und wird gleichzeitig zunehmend medizinisch eingesetzt. Die Wirkung von Cannabis wird durch zahlreiche Faktoren beeinflusst: Sorte und THC-Gehalt, Konsumform, individuelle Veranlagung, aktuelle Gefühlslage – und auch durch die Tageszeit. Tagsüber können kognitive Einschränkungen, eine verlangsamte Reaktionszeit und ein verändertes Risikoverhalten besonders ins Gewicht fallen, etwa im Strassenverkehr oder am Arbeitsplatz. Abends dominieren häufig entspannende und schläfrig machende Effekte, die den Schlaf fördern, bei empfindlichen Personen jedoch auch Angst oder Unruhe verstärken können. Regelmässiger Cannabiskonsum kann zu Toleranzentwicklung, problematischer Nutzung und Abhängigkeit führen. Körperliche Entzugssymptome sind meist moderat, psychisches Verlangen und Gewohnheiten spielen jedoch eine zentrale Rolle. Risikoreduzierung bedeutet daher: informierte Entscheidungen, zurückhaltende Dosierung, bewusste Wahl von Zeitpunkt und Kontext – und bei medizinischer Anwendung eine engmaschige ärztliche Begleitung. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena verknüpfen ärztliche Betreuung, sichere Verschreibung und Apothekenanbindung und unterstützen so einen strukturierten, rechtssicheren Umgang mit medizinischem Cannabis.

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