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evidena care

Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

26. März 2026

Cannabis richtig lagern: Medizinischer Leitfaden für die Schweiz

Die richtige Lagerung von Cannabis ist ein zentraler Baustein einer sicheren und wirksamen Therapie – insbesondere bei medizinischem Cannabis. Entscheidend sind vier Faktoren: eine konstante, eher kühle Temperatur im Bereich von etwa 15–21 Grad Celsius, Schutz vor Licht (vor allem UV-Strahlung), eine kontrollierte relative Luftfeuchtigkeit von rund 55–65 Prozent sowie ein möglichst geringer Sauerstoffkontakt. Werden diese Parameter beachtet, lassen sich Wirkstoffgehalt, Terpenprofil und mikrobiologische Qualität von Cannabisblüten über mehrere Monate stabil halten. Für medizinische Anwendungen gilt zusätzlich: Hygienische Handhabung, saubere und geeignete Behälter (möglichst aus lichtgeschütztem Glas) sowie regelmässige Sicht- und Geruchskontrollen sind unverzichtbar, um Schimmel und andere Verunreinigungen frühzeitig zu erkennen. Tiefkühlung und Kühlschrank sind für Blüten in der Regel ungeeignet, da Kondenswasser und Temperaturschwankungen das Schimmelrisiko deutlich erhöhen. Bei Unsicherheit zur Haltbarkeit oder zu Veränderungen von Aussehen und Geruch sollten Patientinnen und Patienten die verordnende Ärztin, den Arzt oder die betreuende Apotheke konsultieren. So bleibt die Therapie rechtssicher, möglichst konstant dosierbar und medizinisch gut begleitet.

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25. März 2026

Cannabis Preisvergleich in der Schweiz: Medizinisch, legal, Schwarzmarkt

Der Cannabis-Markt in der Schweiz ist derzeit stark fragmentiert: Auf der einen Seite steht ein grosser Schwarzmarkt mit stark schwankenden Preisen (1–37 CHF pro Gramm) und teilweise extrem variablen THC-Gehalten (1–60 Prozent). Auf der anderen Seite entstehen durch Pilotprojekte und medizinische Anwendungen zunehmend regulierte Angebote. Studien von Sucht Schweiz zeigen, dass Cannabis-Harz auf dem Schwarzmarkt häufig den höchsten Wirkstoffgehalt bei gleichzeitig tiefsten Preisen aufweist, was das Risiko für unerfahrene oder vulnerable Konsumierende deutlich erhöht. Gleichzeitig wird politisch an einem Cannabisproduktegesetz gearbeitet, das einen geregelten Zugang ermöglichen, den Konsum aber nicht fördern soll. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Wer Cannabis als medizinische Therapie nutzen möchte, profitiert von einer ärztlich begleiteten, rechtlich abgesicherten Versorgung, die Dosierung, Wirkstoffgehalt und mögliche Nebenwirkungen transparent macht. Ein Preisvergleich ist deshalb immer auch ein Sicherheits- und Qualitätsvergleich – nicht nur eine Frage der günstigsten Grammkosten.

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25. März 2026

Cannabis im Sport: Anti-Doping, Risiken und Therapie

Cannabis im Sport ist ein komplexes Thema, das medizinische, rechtliche und ethische Aspekte verbindet. Für den Leistungssport gelten klare Vorgaben: Natürliche und synthetische Cannabinoide wie THC sind im Wettkampf gemäss Dopingliste verboten. Gleichzeitig werden Cannabinoide in der Medizin zunehmend eingesetzt, etwa zur Linderung chronischer Schmerzen oder bei bestimmten neurologischen Erkrankungen. Für Athletinnen und Athleten entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen potentiellen therapeutischen Vorteilen und dem Risiko eines Dopingvergehens. Besonders heikel sind Produkte aus einem wenig regulierten Markt, wie viele CBD-Präparate mit teilweise relevanten THC-Verunreinigungen. Wer im kontrollierten Sport aktiv ist, sollte deshalb sehr zurückhaltend mit allen hanfhaltigen Produkten umgehen und sich frühzeitig ärztlich und antidoping-spezifisch beraten lassen. Medizinische Cannabis-Therapien können im Einzelfall sinnvoll sein, erfordern aber eine sorgfältige Planung, genaue Kenntnis der Antidoping-Regeln und gegebenenfalls eine Ausnahmebewilligung (TUE/ATZ), um die sportliche Karriere nicht zu gefährden.

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Ältere Person misst zu Hause den Blutdruck, daneben steht ein neutrales Fläschchen mit medizinischem Cannabisöl auf dem Tisch
25. März 2026

Cannabis und Blutdruckmedikamente: Interaktionen, Risiken und Therapieoptionen

Zusammenfassung: Cannabis, Blutdruck und Medikamente im Überblick Cannabis beeinflusst den Blutdruck über mehrere Mechanismen: THC kann Herzfrequenz und systolischen Blutdruck kurzfristig erhöhen, während CBD in Studien eher gefässentspannend und stressdämpfend wirkt. Langfristig zeigen Beobachtungsdaten kein klares, generelles Risiko für erhöhte Blutdruckwerte – wohl aber ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei hohem, vor allem THC-reichem Konsum und bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig weisen kleinere Studien darauf hin, dass CBD und sorgfältig eingestellte medizinische Cannabis-Therapien den Blutdruck leicht senken oder stabilisieren können, insbesondere bei älteren Patientinnen und Patienten. Zentral für die Praxis sind Arzneimittelinteraktionen: THC und CBD werden über Cytochrom-P450-Enzyme in der Leber verstoffwechselt und können den Abbau von Blutdruckmedikamenten verlangsamen. Dadurch steigen Wirkstoffspiegel und das Risiko für Blutdruckabfälle, Schwindel oder Organbelastungen. Für Betroffene bedeutet dies: Cannabis – ob medizinisch oder frei verwendet – sollte bei bestehender Hypertonie oder Herzkrankheit nur nach ärztlicher Beurteilung eingesetzt werden. Eine schrittweise Dosistitration, regelmässige Blutdruckkontrollen, die Wahl geeigneter Präparate (möglichst CBD-dominant, standardisierte Qualität) sowie eine enge Abstimmung zwischen behandelnder Ärztin, Evidena-Versorgungsteam und Apotheke können dazu beitragen, Nutzen und Risiken individuell ausgewogen zu gestalten.

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24. März 2026

Cannabis CBD Öl 10 Prozent: sichere Dosierung in der Schweiz

Cannabis CBD Öl 10 Prozent ist eine etablierte Konzentration in der medizinischen Anwendung, weil sie flexible Dosierungsanpassungen erlaubt und sich gut in den Alltag integrieren lässt. Eine pauschale „Einheitsdosis“ gibt es jedoch nicht: Körpergewicht, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen, gleichzeitige Medikation und individuelle Empfindlichkeit beeinflussen, wie viel CBD sinnvoll ist. Bewährt hat sich ein strukturiertes Vorgehen in kleinen Schritten: Zuerst wird ein Dosierungsbereich (Mikro, Standard oder Makro) passend zur Beschwerdeschwere definiert, danach der CBD-Gehalt pro Tropfen berechnet und die Dosis langsam titriert. Im Zentrum steht stets die ärztliche Begleitung, insbesondere bei relevanten Vorerkrankungen oder regelmässiger Einnahme anderer Medikamente. Rechtlich ist in der Schweiz zwischen frei erhältlichen CBD-Produkten mit sehr tiefem THC-Gehalt und verschreibungspflichtigen medizinischen Cannabispräparaten zu unterscheiden. Evidena Care unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, diese Komplexität zu navigieren: von der fachärztlichen Einschätzung über die Auswahl geeigneter Therapieoptionen bis zur strukturierten Nachkontrolle der Wirkung. So entsteht eine moderne, digitale und gleichzeitig medizinisch verantwortungsvolle Cannabis-Therapie.

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Verschlossene kindersichere Aufbewahrungsbox für medizinisches Cannabis in einem hochgelegenen Schrank in einer Schweizer Wohnung, während ein Kind im Wohnzimmer spielt
24. März 2026

Kindersicherheit im Umgang mit Cannabis: Schutzmassnahmen und Leitlinien

<h2>Zusammenfassung: Kindersicherheit bei Cannabis im Schweizer Kontext</h2><p>Kindersicherheit im Umgang mit Cannabis bedeutet deutlich mehr, als Produkte einfach „aus dem Blickfeld“ zu räumen. Kinder und Jugendliche reagieren aufgrund der laufenden körperlichen und geistigen Entwicklung besonders empfindlich auf psychoaktive Substanzen. Schon kleine Mengen können zu Vergiftungserscheinungen, Bewusstseinsveränderungen, Stürzen oder Angstzuständen führen. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass ein früher und wiederholter Konsum das Risiko für psychische Belastungen und problematische Konsummuster erhöht. Ein wirksames Schutzkonzept kombiniert deshalb mehrere Ebenen: eine sichere, konsequent abgeschlossene Aufbewahrung aller Cannabisprodukte und Hilfsmittel, klare Verhaltensregeln im Alltag (kein Konsum vor Kindern, kein Passivrauchen, regelmässiges Aufräumen), gezielte Nutzung moderner Technik (Sensoren, Kindersicherungen, Smart-Locks) sowie eine altersgerechte, ehrliche Aufklärung. Im medizinischen Kontext kommt hinzu, dass Cannabis-Therapien stets ärztlich begleitet, rechtlich korrekt verordnet und mit klaren Instruktionen zur sicheren Lagerung verbunden sein sollten. Eltern in der Schweiz können sich dabei an Empfehlungen des BAG orientieren und zusätzlich digitale Versorgungsangebote nutzen, die medizinische Betreuung, Cannabis-Therapie und Apothekenservices integrieren und strukturiert begleiten.</p>

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24. März 2026

Dronabinol-Kosten in der Schweiz verstehen

Dronabinol ist in der Schweiz ein wichtiges THC-haltiges Arzneimittel im Rahmen der medizinischen Cannabis-Therapie, gleichzeitig bleibt die Finanzierung für viele Betroffene eine zentrale Hürde. Die Grundversicherung ist grundsätzlich nicht verpflichtet, Dronabinol zu vergüten, da es sich meist um Magistralrezepturen handelt, die nicht auf der Spezialitätenliste stehen. Dennoch kann in begründeten Einzelfällen – insbesondere bei schweren, chronischen Erkrankungen und fehlenden therapeutischen Alternativen – eine Kostengutsprache erreicht werden. Voraussetzung ist fast immer ein fundiertes ärztliches Gesuch, häufig nach einer durch die Patientin oder den Patienten selbst finanzierten Probebehandlung. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies, dass sie neben der medizinischen Abklärung immer auch die finanzielle Planung im Blick haben sollten. Eine realistische Einschätzung der monatlichen Medikamentenkosten in Abhängigkeit von Dosierung und Präparat, das frühzeitige Gespräch mit der Krankenversicherung sowie eine gut dokumentierte, ärztlich eng begleitete Therapie sind entscheidend. Digitale Versorgungsmodelle können helfen, diese Schritte zu koordinieren, Transparenz zu schaffen und so die Chance auf eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme zu verbessern, ohne dabei falsche Erwartungen zu wecken.

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Ärztin in Schweizer Praxis erklärt Patientin die medizinische Cannabis-Therapie mit Fokus auf Wirkung und Nebenwirkungen
23. März 2026

Medizinisches Cannabis: Wirkung, Nutzen und Nebenwirkungen

<h2>Zusammenfassung: Medizinisches Cannabis verantwortungsvoll nutzen</h2><p>Medizinisches Cannabis kann bei ausgewählten Erkrankungen helfen, belastende Symptome wie Schmerzen, Spastik, Übelkeit oder Schlafstörungen zu lindern. Die Wirkung beruht vor allem auf den Cannabinoiden THC und CBD, die an das körpereigene Endocannabinoid-System andocken und so zahlreiche Prozesse im Nervensystem, im Immunsystem und in Organen beeinflussen. Gleichzeitig können akute Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Herzrasen, Mundtrockenheit oder Veränderungen von Stimmung, Gedächtnis und Wahrnehmung auftreten. Bei langfristiger und hochdosierter Anwendung sind zudem Toleranzentwicklung, Entzugssymptome und in seltenen Fällen psychische Störungen möglich, insbesondere bei vorbestehender Anfälligkeit. Entscheidend ist deshalb eine sorgfältige Indikationsstellung, eine niedrige Anfangsdosis mit langsamer Steigerung sowie eine kontinuierliche ärztliche Begleitung. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können dabei unterstützen, Aufklärung, Rezeptabwicklung und Nachkontrollen strukturiert, transparent und rechtssicher zu organisieren. So lässt sich das Nutzen-Risiko-Profil der Therapie in der Schweiz möglichst gut austarieren.</p>

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Hanfproteinpulver mit Smoothie und Hanfsamen in einer hellen Schweizer Küche als pflanzliche Eiweissquelle dargestellt
23. März 2026

Hanfprotein: Pflanzliches Nährstoffwunder und sinnvolle Ergänzung im Alltag

Zusammenfassung: Hanfprotein sinnvoll einsetzen Hanfprotein ist ein pflanzliches Eiweiss, das alle essentiellen Aminosäuren enthält und gleichzeitig mit ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen punktet. Durch den hohen Anteil an gut verdaulichen Proteintypen wie Edestin und Albumin wird Hanfprotein vom Körper in der Regel effizient verwertet. Für Menschen, die ihren Proteinbedarf teilweise oder vollständig pflanzlich abdecken möchten – etwa im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung – kann Hanfprotein eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Besonders im Sport, bei erhöhtem Eiweissbedarf oder in Phasen reduzierten Appetits kann es helfen, die tägliche Proteinzufuhr praxisnah zu unterstützen. Wichtig ist jedoch, Hanfprotein nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder für medizinische Therapieformen zu verstehen. Es kann lediglich ein Baustein innerhalb eines insgesamt gesunden Lebensstils sein. Wer bestehende Erkrankungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine medikamentöse Therapie hat, sollte eine regelmässige Einnahme immer mit medizinischen Fachpersonen besprechen. So lassen sich individuelle Risiken besser einschätzen und Hanfprotein kann – falls sinnvoll – gezielt und bedarfsorientiert integriert werden.

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23. März 2026

Cannabis und die Lunge: Fakten versus Mythen

Der aktuelle Forschungsstand zeigt: Inhalierter Cannabisrauch ist für die Lunge alles andere als harmlos. Besonders wenn Cannabis zusammen mit Tabak konsumiert und tief eingeatmet wird, entstehen Belastungen, die mit mehreren Zigaretten pro Joint vergleichbar sein können. Typische Beschwerden sind chronischer Husten, vermehrter Schleim, pfeifende Atmung und Luftnot. Bildgebende Verfahren wie Computertomografie weisen bei langjährigem, intensivem Konsum häufiger Lungenemphyseme und Bronchiektasen nach, teilweise sogar bei jungen Erwachsenen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Freizeitkonsum und ärztlich verordneter Cannabis-Therapie: Nicht die Pflanze an sich, sondern primär die Inhalationsform „Rauchen“ ist für die Lunge kritisch. Medizinisches Cannabis wird in der Schweiz bevorzugt über nicht-inhalative Formen wie Öle oder Kapseln eingesetzt, um das Risiko für die Atemwege möglichst gering zu halten. Wer bereits eine Lungenerkrankung hat – etwa Asthma oder COPD – sollte Cannabis grundsätzlich nur in enger Abstimmung mit ärztlichen Fachpersonen anwenden. Ein Rauchstopp und der Wechsel auf risikoärmere Anwendungsformen können Beschwerden häufig deutlich verbessern.

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22. März 2026

Cannabis Pilotprojekt Basel: Resultate und Bedeutung für die Medizin

Die Zwischenergebnisse der Studie «Weed Care» in Basel-Stadt zeigen nach drei Jahren ein konsistentes Bild: Eine streng kontrollierte, gesundheitsorientierte Regulierung von Cannabis kann Risiken für bestehende Konsumierende reduzieren, ohne den Gesamtverbrauch zu erhöhen. Problematischer Konsum – insbesondere Joints mit Tabak – nimmt ab, während risikoärmere, nicht rauchbare Produkte wie Öl, Vapes und Spray rasch an Bedeutung gewinnen. Parallel dazu werden Verbesserungen bei depressiven Symptomen, Angstsymptomen und psychose-ähnlichen Beschwerden beschrieben, ebenso ein Rückgang von Alkohol- und anderem Substanzkonsum. Diese Entwicklungen scheinen vor allem durch den Wegfall der Illegalität, zuverlässige Qualitätskontrollen, klare Deklaration der THC-Gehalte und kurze, nicht-stigmatisierende Kontakte in den Studienapotheken begünstigt zu werden. Damit liefert «Weed Care» eine solide empirische Grundlage für die Diskussion über eine zukünftige, verantwortungsvolle Cannabisregulierung in der Schweiz. Für die medizinische Versorgung ist besonders relevant, dass regulierte Strukturen, begleitende Beratung und integrierte Dienstleistungen zentrale Faktoren für Schadensminderung und besseren Gesundheitsschutz darstellen.

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22. März 2026

Cannabis bei chronischer Prostatitis (CP/CPPS)

Cannabis, insbesondere Cannabidiol (CBD), rückt bei chronischer Prostatitis und dem chronischen Beckenschmerzsyndrom (CP/CPPS) zunehmend in den Fokus der Forschung. Präklinische Studien zeigen, dass CBD über mehrere Mechanismen – darunter die Aktivierung des CB2-Rezeptors, die Hemmung entzündlicher Signalwege wie TLR4/NF-κB und die Desensibilisierung des Schmerzrezeptors TRPV1 – sowohl entzündungshemmend als auch schmerzlindernd wirken kann. Kleine klinische Pilotstudien mit rektalen CBD-Zäpfchen berichten über relevante Symptomverbesserungen bei CP/CPPS, bei guter Verträglichkeit. Gleichzeitig betonen Fachgesellschaften und Behörden, dass es weiterhin an grossen, kontrollierten Studien fehlt und dass Cannabistherapie als ergänzende, nicht als alleinige Behandlung verstanden werden sollte. Für Betroffene in der Schweiz kann eine ärztlich begleitete Cannabis-Therapie eine Option sein, wenn etablierte Behandlungen unzureichend wirken oder schlecht vertragen werden. Entscheidend sind eine sorgfältige Diagnostik, eine realistische Erwartungshaltung sowie eine strukturierte Dosistitration. Digitale Versorgungsmodelle – wie integrierte Plattformen mit ärztlicher Begleitung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung – können helfen, die Therapie sicher, transparent und rechtssicher umzusetzen, ohne klassische urologische Betreuung zu ersetzen.

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