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evidena care

Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

30. März 2026

Cannabis-Bezugsschein für internationale Reisen

Reisen mit medizinischem Cannabis erfordern deutlich mehr Vorbereitung als die Mitnahme herkömmlicher Medikamente. Obwohl medizinisches Cannabis in Deutschland seit 2024 kein Betäubungsmittel mehr ist, bleibt es in der Mehrheit der Schengen-Staaten sowie weltweit weiterhin streng reguliert. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Ohne korrekte Bescheinigungen, Beglaubigungen und aktuelle Information zur Rechtslage im Ziel- und Transitland kann es zu Beschlagnahmungen, Einreiseproblemen oder gar strafrechtlichen Konsequenzen kommen. Innerhalb des Schengen-Raums ist die Schengen-Bescheinigung nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsübereinkommens das zentrale Dokument, begrenzt auf maximal 30 Tage und eine ärztliche Behandlung. Für Reisen in Drittstaaten braucht es in der Regel eine internationale, mehrsprachige Reisebescheinigung und zusätzlich die Einhaltung nationaler Bestimmungen des Ziellandes. Digitale Gesundheitsplattformen wie Evidena Care unterstützen dabei, medizinische Dokumente strukturiert zu verwalten, Rezepte sicher zu organisieren und die Behandlung auch während Reisen koordiniert fortzuführen. Entscheidend bleibt aber immer: frühzeitig planen, Botschaften und Behörden konsultieren und die Unterlagen lückenlos vorbereiten.

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Ärztliche Beratung in einer Schweizer Praxis zu gesundheitlichen Risiken des nichtmedizinischen Cannabiskonsums mit neutraler Informationsgrafik zu THC und CBD
30. März 2026

Cannabis: Risiken des nichtmedizinischen Gebrauchs in der Schweiz

Zusammenfassung: Was Sie über die Risiken des nichtmedizinischen Cannabiskonsums wissen sollten Der nichtmedizinische Konsum von Cannabis ist in der Schweiz weit verbreitet, insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Während gelegentlicher Konsum bei vielen Personen ohne langfristige Folgen verläuft, ist ein häufiger und hochdosierter Konsum mit relevanten gesundheitlichen und sozialen Risiken verbunden. Dazu gehören eine erhöhte Gefahr für psychische Störungen wie Abhängigkeit, Angststörungen und Psychosen, Beeinträchtigungen von Konzentration und Gedächtnis sowie ein erhöhtes Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – vor allem beim Rauchen von Cannabis, häufig in Kombination mit Tabak. Jugendliche sind aufgrund der noch laufenden Gehirnentwicklung besonders sensibel. Rechtlich ist in der Schweiz der Konsum von Cannabis mit einem THC-Gehalt von mindestens 1 % grundsätzlich verboten, auch wenn der Besitz kleiner Mengen für den Eigenkonsum teilweise entkriminalisiert ist. Parallel dazu werden medizinische Anwendungen von Cannabis zunehmend erforscht und gesetzlich reguliert. Für Patientinnen und Patienten ist wichtig: Medizinische Cannabis-Therapien unterscheiden sich deutlich vom nichtmedizinischen Gebrauch, da sie ärztlich begleitet, dosiert und kontrolliert erfolgen. Ein informierter, kritischer Umgang mit Cannabis sowie ein frühzeitiges Erkennen problematischer Muster sind zentrale Bausteine der individuellen und öffentlichen Gesundheitsvorsorge.

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Aerztin in einer Schweizer Praxis erklaert einer Patientin die Optionen einer medizinischen Cannabis-Therapie anhand eines Wirkprofils von THC und CBD auf dem Bildschirm
29. März 2026

Cannabis-Infusionen in der Medizin: Anwendung, Sicherheit und Versorgung in der Schweiz

Zusammenfassung: Cannabis-Infusionen sinnvoll und sicher einordnen Cannabis-Infusionen sind ein Spezialthema innerhalb der medizinischen Cannabis-Therapie. Heute liegen die meisten wissenschaftlichen Daten und praktischen Erfahrungen zu oral verabreichten Cannabisarzneimitteln (Öl- und Alkohol-Extrakte, Dronabinol, Nabiximols) sowie zu inhalativen Formen vor. Intravenöse oder andere parenterale Darreichungsformen spielen bisher nur in eng begrenzten klinischen Situationen eine Rolle – etwa in Studien oder unter stationären Bedingungen. Für die langfristige Behandlung chronischer Schmerzen oder anderer Dauererkrankungen werden in der Regel gut titrierbare, oral einzunehmende Präparate bevorzugt. Für Patientinnen und Patienten in der Schweiz ist wichtig: Cannabis ist kein Wundermittel und ersetzt keine multimodale Therapie. Es kann – vor allem bei bestimmten chronischen Nervenschmerzen, Spastik und belastender Übelkeit – eine Option sein, wenn andere Massnahmen unzureichend wirken. Voraussetzung sind eine sorgfältige Indikationsstellung, eine strukturierte Dosissteigerung und eine enge ärztliche Kontrolle von Wirksamkeit und Nebenwirkungen. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena Care erleichtern heute den Zugang zu fachkundiger Beratung, koordinieren Rezepte und Apotheken und unterstützen eine kontinuierliche Begleitung im Alltag – immer im Rahmen der geltenden Schweizer Gesetzgebung und ohne Heilsversprechen.

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29. März 2026

Cannabis-Notfall in der Schweiz: Tox Info 145 richtig nutzen

Cannabis-Notfälle treten in der Schweiz sowohl im Freizeitkonsum als auch im Rahmen von Behandlungen auf – etwa durch ungewohnt hohe THC-Dosen, Mischkonsum, synthetische Cannabinoide oder individuelle Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entscheidend ist, Symptome richtig einzuordnen und schnell, aber besonnen zu handeln. Leichtere Beschwerden wie Unwohlsein, Schwindel oder Angst lassen sich häufig mit Ruhe, frischer Luft und beruhigender Betreuung auffangen. Kommt es jedoch zu Atemnot, Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen oder starken Brustschmerzen, ist dies ein medizinischer Notfall: Dann gilt in der Schweiz die Alarmierung des Rettungsdienstes über 144 (oder 112 in Europa) und zusätzlich – bei Vergiftungsverdacht – der Anruf bei Tox Info Suisse unter 145. Tox Info Suisse bietet als nationale Vergiftungszentrale fachliche Einschätzung, Erste-Hilfe-Empfehlungen und eine Einschätzung, ob eine ärztliche Kontrolle nötig ist. Parallel dazu tragen strukturierte Prävention, seriöse Information und eine ärztlich begleitete, medizinische Cannabis-Therapie dazu bei, Risiken zu reduzieren. So entsteht ein abgestuftes System aus Aufklärung, Notfallhilfe und professioneller Nachsorge, das Betroffene in der Schweiz sicher durch Situationen mit Cannabis-Risiken begleiten soll – ohne Panik, aber mit klaren, umsetzbaren Schritten.

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29. März 2026

Medizinisches Cannabis in der Schweiz: Digitale Versorgung verständlich erklärt

Medizinisches Cannabis hat sich in der Schweiz als ergänzende Therapieoption bei ausgewählten Indikationen etabliert, bleibt aber rechtlich streng reguliert und ist ausschliesslich auf ärztliches Rezept hin über Apotheken erhältlich. Der Zugang erfolgt nicht über freie Online-Shops, sondern über eine kontrollierte Versorgungskette, in der Ärztinnen und Ärzte, Apotheken und digitale Plattformen eng zusammenarbeiten. Gerade für Patientinnen und Patienten mit chronischen Beschwerden oder eingeschränkter Mobilität wird die digitale Abwicklung von Konsultation, Rezeptmanagement und Apothekenanbindung zunehmend relevant. Evidena Care positioniert sich hierbei als integrierte Versorgungsplattform: Im Zentrum steht eine ärztlich begleitete Cannabis-Therapie, die durch strukturierte Anamnese, transparente Aufklärung, laufende Verlaufskontrollen und einen rechtssicheren digitalen Rezept- und Apothekenservice ergänzt wird. Telemedizin dient als Zugangskanal, ersetzt aber nicht die medizinische Verantwortung. Entscheidend für eine sichere Anwendung von medizinischem Cannabis bleiben ein individueller Therapieplan, vorsichtige Dosistitration und die regelmässige Überprüfung von Wirksamkeit und Verträglichkeit. Dieser Beitrag gibt einen strukturierten Überblick über Rahmenbedingungen, Abläufe und Rollen aller Beteiligten – und zeigt, wie digitale Lösungen die Versorgung vereinfachen können, ohne an Seriosität und Sicherheit einzubüssen.

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Modernes Labor in der Schweiz mit Geräten zur Qualitätskontrolle von medizinischem Cannabis
29. März 2026

Qualitätskontrolle von medizinischem Cannabis in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung</h2><p>Die Qualitätskontrolle von medizinischem Cannabis ist ein zentraler Baustein für eine sichere Therapie in der Schweiz. Sie umfasst insbesondere die Bestimmung des Cannabinoidprofils (z. B. THC, CBD, CBG), die Prüfung auf Verunreinigungen wie Pestizide, Schwermetalle und Lösungsmittelrückstände, eine sorgfältige mikrobiologische Kontrolle sowie die Beurteilung physikalischer Parameter wie Feuchtigkeit und Stabilität. Moderne Analytik, allen voran Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) und Nahinfrarotspektroskopie (NIRS), ermöglicht präzise, reproduzierbare und gleichzeitig effiziente Messungen.</p><p>Regulatorische Vorgaben von Swissmedic und die Orientierung an internationalen Normen stellen sicher, dass in der Schweiz verwendete medizinische Cannabisprodukte standardisierte Mindestanforderungen erfüllen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Der deklarierte Wirkstoffgehalt soll mit dem tatsächlichen übereinstimmen, Risiken durch Verunreinigungen sollen minimiert und Chargenunterschiede so gering wie möglich gehalten werden. Digitale Versorgungsmodelle verbinden diese Laborqualitätssicherung mit ärztlicher Betreuung, strukturierter Dokumentation und einem transparenten Ablauf von der Verordnung bis zur Abgabe in der Apotheke. So entsteht ein Versorgungssystem, das sowohl medizinisch als auch organisatorisch auf hohe Qualität ausgelegt ist.</p>

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28. März 2026

Cannabis im Flugzeug: Was Schweizer Reisende wissen müssen

Reisen mit medizinischem Cannabis aus der Schweiz ist möglich, aber an klare gesetzliche Vorgaben gebunden. Zentral ist die Unterscheidung zwischen ärztlich verschriebenem Cannabis als Arzneimittel und freizeitorientiertem Konsum, der weiterhin verboten bleibt. Für Flugreisen gilt: Erlaubt ist nur die Mitnahme von Betäubungsmitteln zum persönlichen Eigenbedarf für maximal 30 Tage Behandlung. Zudem benötigen Schweizer Reisende ein korrekt ausgefülltes „Kranke Reisende“-Formular (Schengen-Formular oder Formular für andere Länder), das vom behandelnden Arzt ausgestellt wird. Swissmedic definiert die Rahmenbedingungen für Ein- und Ausfuhr, während das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit die Einhaltung an der Grenze überwacht. Da jedes Zielland eigene Regeln hat, ist eine sorgfältige vorgängige Abklärung unverzichtbar. Wer frühzeitig plant, die Unterlagen vollständig vorbereitet und im Zweifel auf die Mitnahme verzichtet, reduziert das Risiko von Problemen am Flughafen erheblich.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis erklärt einer Patientin sachlich die gesundheitlichen Risiken von Cannabis und die Möglichkeiten einer medizinischen Therapie
28. März 2026

Gesundheitsrisiken, Prävention und medizinisches Cannabis in der Schweiz

<h2>Kurze Zusammenfassung: Was Sie zu Cannabis, Risiken und medizinischer Anwendung wissen sollten</h2><p>Cannabis ist in der Schweiz als Freizeitdroge mit relevantem Gesundheitsrisiko eingestuft, insbesondere bei häufigem Konsum, hohem THC-Gehalt und frühem Einstieg im Jugendalter. Die Risiken betreffen körperliche (z.B. Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen), psychische (z.B. Abhängigkeit, Psychosen bei Risikogruppen) und soziale Bereiche (z.B. Schul- und Arbeitsleistung). Parallel dazu hat sich medizinisches Cannabis als mögliche Option bei ausgewählten Erkrankungen etabliert, etwa bei chronischen Schmerzen oder Spastik, jedoch nur unter strenger ärztlicher Kontrolle und im Rahmen der schweizerischen Betäubungsmittelgesetzgebung. Dieser Beitrag ordnet aktuelle Erkenntnisse zu Wirkungen und Risiken ein, beschreibt evidenzbasierte Präventionsansätze für Individuum und Gesellschaft und erläutert Rahmenbedingungen und Abläufe einer sicheren medizinischen Cannabis-Therapie. Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten – unabhängig davon, ob Sie sich über Freizeitkonsum informieren, sich Sorgen um Angehörige machen oder eine ärztlich begleitete Therapie mit medizinischem Cannabis in Betracht ziehen.</p>

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27. März 2026

Cannabis bei Tumorschmerzen in der Schweiz

Cannabis kann bei Tumorschmerzen in der Schweiz eine ergänzende Option im Rahmen einer ärztlich begleiteten Schmerztherapie darstellen. Die vorhandene Studienlage deutet darauf hin, dass Cannabinoide insbesondere in Kombination mit etablierten Schmerzmitteln helfen können, Schmerzen, Übelkeit, Appetitverlust und Schlafstörungen zu lindern. Gleichzeitig weist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausdrücklich darauf hin, dass die Wirksamkeit bei chronischen Schmerzen insgesamt noch nicht eindeutig belegt ist und dass höhere Erwartungen als die tatsächlich beobachtete Wirkung Probleme verursachen können. Rechtlich ist die Verschreibung seit der Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes erleichtert worden, bleibt aber klar reguliert. Wichtig ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung, eine vorsichtige Dosierung und eine enge Verlaufskontrolle. Digitale Versorgungsmodelle, in denen ärztliche Betreuung, Cannabis-Therapie, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung zusammengeführt werden, können den Zugang strukturieren und transparenter machen, ersetzen jedoch nie die persönliche medizinische Beurteilung.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis, die einer Patientin die Risiken und Möglichkeiten von Cannabis und Schlaftabletten bei Schlafstörungen erklärt
27. März 2026

Cannabis und Schlaftabletten: Chancen, Risiken und Wechselwirkungen in der Schlafmedizin

Zusammenfassung: Cannabis, Schlaftabletten und Schlafstörungen – was Sie wissen sollten Schlafstörungen sind weit verbreitet, besonders bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder langanhaltenden Schmerzen. Viele Betroffene stehen vor der Frage, ob Cannabis oder klassische Schlaftabletten besser geeignet sind – oder ob eine Kombination überhaupt sinnvoll ist. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt ein differenziertes Bild: Freizeitkonsum von Cannabis verschlechtert die Schlafqualität eher, insbesondere bei häufigem oder hoch dosiertem Konsum. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass bestimmte Cannabinoide in medizinischen, kontrollierten Dosierungen bei ausgewählten Patientengruppen den Schlaf unterstützen können, zum Beispiel im Kontext von Schmerzen oder Angststörungen. Schlaftabletten wie Benzodiazepine und Z-Substanzen wirken meist zuverlässig schlafanstossend, sind aber bei längerer Einnahme mit Abhängigkeit, Toleranzentwicklung und Nebenwirkungen verbunden. Besonders kritisch ist die gleichzeitige Einnahme von Cannabis und Schlafmitteln: Beide Substanzen greifen in ähnliche Stoffwechselwege und in das zentrale Nervensystem ein. Dies kann zu verstärkter Sedierung, erhöhter Sturzgefahr, eingeschränkter Fahrtüchtigkeit und potenziellen Organschäden führen. In der Schweiz ist deshalb eine sorgfältige ärztliche Abklärung zentral. Moderne, digital gestützte Versorgungslösungen wie Evidena setzen auf strukturierte Diagnostik, klare Therapieziele, schrittweise Dosierungsanpassung (Titration) und regelmässige Verlaufskontrollen – mit dem Ziel, Nutzen und Risiken einer medizinischen Cannabis-Therapie realistisch zu bewerten und Alternativen mitzudenken.

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27. März 2026

Cannabis und Appetit im Alter: Chancen für Seniorinnen und Senioren

Medizinisches Cannabis kann bei älteren Menschen mit Appetitverlust, chronischen Schmerzen und begleitenden Symptomen wie Schlafstörungen oder depressiver Stimmung eine ergänzende Therapieoption darstellen. Studien aus der Geriatrie zeigen, dass insbesondere THC-haltige Präparate den Appetit steigern und so indirekt helfen können, Gewichtsverlust und Frailty entgegenzuwirken. Gleichzeitig profitieren viele Patientinnen und Patienten von einer besseren Schlafqualität und einer Reduktion von Angst und Anspannung. Wichtig ist eine vorsichtige, individualisierte Dosierung nach dem Prinzip „start low, go slow“, da im Alter Multimorbidität, Polypharmazie und veränderte Stoffwechselprozesse die Verträglichkeit beeinflussen. Die Therapie sollte immer ärztlich begleitet, regelmässig überprüft und in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet werden, das Ernährung, Bewegung, psychosoziale Faktoren und bestehende Medikamente berücksichtigt. Die gesellschaftliche Akzeptanz von medizinischem Cannabis nimmt zu, dennoch bestehen Vorbehalte. Eine nüchterne Aufklärung, transparente Information und strukturierte Prozesse – wie sie digitale Versorgungsplattformen in der Schweiz anbieten – können dazu beitragen, dass interessierte Seniorinnen und Senioren einen sicheren, rechtlich sauberen und gut betreuten Zugang zu einer möglichen Cannabis-Therapie erhalten.

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Ärztin in der Schweiz bespricht mit Patient die mögliche Anwendung von medizinischem Cannabis bei chronischen Rückenschmerzen in einer modernen, digitalen Versorgungsumgebung.
26. März 2026

Medizinisches Cannabis bei chronischen Rückenschmerzen

<h2>Zusammenfassung: Medizinisches Cannabis bei chronischen Rückenschmerzen</h2><p>Chronische Rückenschmerzen sind ein komplexes, häufig langfristiges Gesundheitsproblem, bei dem rein medikamentöse Strategien oft an Grenzen stossen. Neuere Daten, unter anderem zur Prüfung des Cannabis-Vollextrakts VER-01, weisen darauf hin, dass ausgewählte Cannabis-Präparate bei einem Teil der Betroffenen eine moderate Reduktion der Schmerzintensität sowie Verbesserungen von Schlaf und Beweglichkeit ermöglichen können. Gleichzeitig betonen nationale und internationale Fachgesellschaften, dass die Evidenz insbesondere bei Rückenschmerzen nicht einheitlich ist und Cannabis keine Standardtherapie darstellt.</p><p>In der Schweiz ist medizinischer Cannabis rechtlich streng reguliert und kommt in der Regel erst dann zum Einsatz, wenn etablierte Behandlungen (z. B. Physiotherapie, klassische Schmerzmedikamente, multimodale Programme) nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Zu Beginn einer Therapie können Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder Übelkeit auftreten, die meist innerhalb weniger Wochen abklingen. Eine Cannabis-Therapie sollte deshalb immer individuell geplant, eng ärztlich überwacht und in ein umfassendes Behandlungskonzept eingebettet werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Cannabis kann eine zusätzliche Option sein – aber nicht die alleinige Lösung.</p>

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