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Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

Schwangere Frau in einer Schweizer Praxis im Gespräch mit einer Ärztin über die Risiken von Cannabis in der Schwangerschaft
6. Mai 2026

Cannabis in der Schwangerschaft: Risiken für Mutter und Kind

Cannabis in der Schwangerschaft ist mit einem klar erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden. Grosse Kohortenstudien aus den USA zeigen, dass Schwangere mit Cannabiskonsum häufiger unter Schwangerschaftsbluthochdruck, Präeklampsie und Plazentaablösung leiden. Gleichzeitig steigt das Risiko für Frühgeburten, zu geringes Geburtsgewicht und andere Komplikationen, die auf eine gestörte Plazentafunktion hinweisen. Besonders kritisch ist ein fortgesetzter Konsum über das erste Trimester hinaus: Hier verschärfen sich die negativen Auswirkungen deutlich. Auch wenn die Datenlage zu langfristigen Folgen beim Kind (z. B. Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Sprachstörungen) noch nicht in allen Punkten abschliessend ist, sprechen die bisherigen Hinweise klar gegen einen Konsum in der Schwangerschaft. Fachgesellschaften und Suchtfachstellen empfehlen deshalb übereinstimmend, während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit vollständig auf Cannabis zu verzichten. Bei medizinisch indizierter Cannabis-Therapie ist eine individuelle, engmaschig ärztlich gesteuerte Risiko-Nutzen-Abwägung zwingend erforderlich.

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Ärztin in Schweizer Praxis berät Frau in den Wechseljahren zu medizinischer Cannabis-Therapie
6. Mai 2026

Cannabis in den Wechseljahren: Chancen, Grenzen und sichere Anwendung

Medizinisches Cannabis wird von Frauen in der Peri- und Postmenopause zunehmend als mögliche Option zur Linderung von Beschwerden wie Schlafstörungen, Angstzuständen, Schmerzen oder Stimmungsschwankungen genutzt. Beobachtungsstudien aus Nordamerika zeigen, dass ein relevanter Anteil von Frauen bereits Cannabis konsumiert, um Wechseljahresbeschwerden zu beeinflussen. Allerdings handelt es sich überwiegend um Selbstauskünfte und Anwendungsbeobachtungen, nicht um randomisierte, kontrollierte Studien. Belastbare Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten speziell für die Menopause fehlen bislang. Die biologischen Zusammenhänge zwischen Endocannabinoid-System und Hormonhaushalt machen den therapeutischen Ansatz plausibel, ersetzen aber keine klinische Evidenz. Deshalb ist eine vorsichtige, individuell abgestimmte ärztliche Beurteilung entscheidend. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis rechtlich klar geregelt und kann bei bestimmten Indikationen im Rahmen einer ärztlich begleiteten Therapie eingesetzt werden. Für Frauen, die keine Hormontherapie wünschen oder nicht erhalten dürfen, kann eine strukturierte, medizinisch überwachte Cannabis-Therapie ein ergänzender Baustein sein. Wichtig bleibt ein realistischer Erwartungshorizont, die sorgfältige Abklärung von Risiken und Wechselwirkungen sowie eine regelmässige Verlaufskontrolle.

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6. Mai 2026

Cannabis bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne

Cannabis kann für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit chronischen Kopfschmerzen oder Migräne eine ergänzende Option in der Schmerztherapie sein – vor allem dann, wenn etablierte Behandlungen nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Die aktuelle Studienlage zeigt Hinweise auf eine Verringerung der Häufigkeit und Intensität von Attacken sowie eine mögliche Verbesserung von Schlaf und allgemeinem Wohlbefinden. Gleichzeitig ist die Datenbasis noch begrenzt und keinesfalls mit der Evidenz klassischer Migränemedikamente vergleichbar. Eine Cannabis-Therapie ersetzt deshalb bewährte, leitliniengerechte Verfahren nicht, sondern kann diese im Einzelfall ergänzen. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis für schwerwiegende Erkrankungen unter klar definierten Bedingungen zugelassen und muss immer ärztlich überwacht werden. Entscheidend sind eine sorgfältige Indikationsprüfung, eine langsame Dosistitration und eine enge Verlaufskontrolle, um Nutzen und Risiken individuell abzuwägen. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können den Zugang zu spezialisierten Ärztinnen und Ärzten, die Rezeptabwicklung und die Anbindung an Apotheken vereinfachen. Für eine verantwortungsvolle Entscheidung ist eine offene, realistische Aufklärung zentral – ohne Heilsversprechen, aber mit Transparenz über Chancen, Grenzen und offene Forschungsfragen.

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6. Mai 2026

Cannabis und Herzerkrankungen: Risiken & Kontraindikationen

Cannabis beeinflusst das Herz-Kreislauf-System deutlich stärker, als lange angenommen wurde. Beobachtungsstudien mit Hunderttausenden von Teilnehmenden zeigen ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und sogar für eine gesteigerte Gesamtsterblichkeit – und dies bereits bei jüngeren, zuvor herzgesunden Erwachsenen. Besonders kritisch ist der Konsum, wenn bereits eine koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Rhythmusstörungen oder andere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes bestehen. Die Risiken entstehen durch mehrere Mechanismen: Zum einen belastet das Rauchen von Cannabis das Herz ähnlich wie Tabakrauch (Entzündung, oxidativer Stress, Gefässschädigung). Zum anderen wirken Cannabinoide direkt über das Endocannabinoid-System auf Herzmuskelzellen, Gefässe und Blutplättchen und können Gefässverengungen, Entzündungen und Arrhythmien fördern. Hinzu kommen relevante Wechselwirkungen mit häufig eingesetzten Herzmedikamenten über das Cytochrom-P450-System. Für Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen bedeutet dies: Cannabiskonsum sollte immer kritisch und ärztlich begleitet werden. Wenn Cannabis medizinisch eingesetzt wird, ist eine strukturierte, individuell dosierte Therapie inklusive sorgfältiger Überwachung entscheidend, um Nutzen und Risiken verantwortungsvoll abzuwägen.

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Ärztin in Schweizer Praxis berät einen Patienten zur medizinischen Cannabis-Therapie vor einem Computerbildschirm mit Behandlungsdaten
5. Mai 2026

Wann ist Cannabis-Therapie sinnvoll? Eine evidenzbasierte Betrachtung

Zusammenfassung: Wann ist eine Cannabis-Therapie gerechtfertigt? Medizinisches Cannabis kann in der Schweiz seit 2022 ohne BAG-Ausnahmebewilligung verschrieben werden, bleibt aber eine Therapie für ausgewählte Situationen. Sinnvoll ist der Einsatz vor allem bei chronischen Schmerzzuständen (insbesondere neuropathischen Schmerzen), spastischen Beschwerden bei Multipler Sklerose und bestimmten Symptomen unter Chemotherapie wie Übelkeit, Erbrechen oder Appetitverlust – jeweils dann, wenn anerkannte Standardtherapien unzureichend wirksam oder schlecht verträglich waren. Die Studienlage zeigt eher moderate Effekte: Eine vollständige Schmerzfreiheit ist selten, im Vordergrund stehen Verbesserungen von Schmerzintensität, Schlaf, Funktionalität und Lebensqualität. Gleichzeitig sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, kognitive Beeinträchtigungen oder psychiatrische Komplikationen möglich, weshalb eine sorgfältige Indikationsstellung, Aufklärung und Verlaufskontrolle unverzichtbar ist. Eine Cannabis-Therapie sollte stets in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet sein, das auch medikamentöse Standardverfahren, Physiotherapie, psychologische Ansätze und Selbstmanagement-Strategien berücksichtigt. Digitale Versorgungsmodelle wie jene von Evidena können helfen, diese komplexe Therapie strukturiert, sicher und transparent abzubilden.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis bespricht seriös eine mögliche Cannabis-Therapie mit einer Patientin, medizinische Unterlagen und Laptop auf dem Tisch
5. Mai 2026

Cannabisärztliche Unterstützung in der Schweiz

Zusammenfassung: Cannabisärztliche Unterstützung heute Medizinisches Cannabis hat sich in der Schweiz seit der Gesetzesänderung 2022 von einer Ausnahmebehandlung zu einer regulär möglichen Therapieoption entwickelt. Alle Ärztinnen und Ärzte dürfen Cannabis verschreiben, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht und andere Standardtherapien ausgeschöpft oder nicht ausreichend wirksam sind. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies mehr rechtliche Klarheit, aber auch die Notwendigkeit, sich gut zu informieren: zu Wirkstoffen wie THC und CBD, möglichen Indikationen, Risiken und Nebenwirkungen sowie zu Fragen der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Digitale Plattformen wie Evidena Care vernetzen ärztliche Beratung, Therapieplanung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung in einer integrierten Infrastruktur. Die Behandlung bleibt dabei immer eine medizinische Entscheidung, keine Produktfrage. Telemedizinische Gespräche können den Zugang erleichtern, ersetzen aber nicht die fachliche Sorgfalt. Entscheidend für eine sinnvolle Cannabis-Therapie ist eine strukturierte ärztliche Abklärung, ein vorsichtiges Dosierungskonzept, regelmässige Verlaufskontrollen und ein transparenter Umgang mit Chancen und Grenzen dieser Therapieform.

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5. Mai 2026

Cannabis bei Früherwachen: Medizinische Optionen in der Schweiz

Dieser Beitrag beleuchtet, welche Rolle medizinisches Cannabis beim Früherwachen spielen kann und welche Faktoren in der Praxis beachtet werden sollten. Die vorhandene Studienlage zeigt ein gemischtes Bild: Einerseits berichten Patientinnen und Patienten von besserem Ein- und Durchschlaf, andererseits weisen Forschungsarbeiten auf mögliche Beeinträchtigungen der Schlafarchitektur und der Gedächtnisfunktionen bei starkem oder unkontrolliertem Cannabiskonsum hin. Entscheidend sind die medizinische Indikation, die Wahl der Cannabinoide (THC, CBD oder Kombination), die Dosierung und die regelmässige ärztliche Kontrolle. In der Schweiz entwickelt sich parallel eine moderne, digital unterstützte Versorgungsstruktur, in der medizinische Betreuung, Cannabis-Therapie, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung integriert gedacht werden. Für Betroffene mit Früherwachen bedeutet dies: Cannabis kann eine Option im Rahmen eines umfassenden Therapiekonzeptes sein – jedoch nie als schnelle Einzellösung, sondern immer eingebettet in Schlafhygiene, Behandlung der Grunderkrankung und eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung gemeinsam mit Fachpersonen.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis erklärt einem Patienten sachlich das Suchtpotenzial von Cannabis anhand von Unterlagen
4. Mai 2026

Ist Cannabis süchtig machend?

Zusammenfassung: Wie süchtig machend ist Cannabis wirklich? Cannabis kann abhängig machen – vor allem psychisch, in geringerem Ausmass auch körperlich. Im Vergleich zu Alkohol, Nikotin oder Opiaten ist das körperliche Abhängigkeitspotenzial bei Cannabis geringer, dennoch entwickeln vor allem Personen mit regelmässigem oder täglichem Konsum ein relevantes Risiko für eine Cannabissucht. Studien gehen davon aus, dass ein Teil der täglichen Konsumierenden eine cannabisbezogene Störung entwickelt, die mit Kontrollverlust, Toleranzentwicklung, Entzugssymptomen und deutlichen Beeinträchtigungen im Alltag einhergehen kann. Entscheidend sind neben der Substanz selbst verschiedene Einflussfaktoren: Einstiegsalter, Häufigkeit und Art des Konsums, THC-Gehalt, psychische Veranlagung, soziale Situation und der Umgang mit Belastungen. Besonders riskant ist ein früher Konsumbeginn im Jugendalter, da sich das Gehirn noch in Entwicklung befindet. Dem gegenüber steht die medizinische Anwendung von Cannabis, bei der Dosierung, Indikation und Begleittherapie ärztlich überwacht werden. Sie erfolgt mit einem klaren Therapieziel, in kontrollierten Mengen und unter Beachtung von Gegenanzeigen. Ein bewusster, gut informierter Umgang sowie frühzeitige Unterstützung bei Problemen sind zentrale Bausteine, um Risiken zu reduzieren und Nutzen – insbesondere in der medizinischen Therapie – verantwortungsvoll zu nutzen.

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Aerztin erklaert einer Patientin mit Multipler Sklerose in einer Schweizer Praxis die Anwendung von Sativex Spray zur Behandlung von Spastizitaet
4. Mai 2026

Sativex in der Schweiz: Anwendung, Wirkung und Erfahrungen

Zusammenfassung: Sativex in der Schweiz seriös einordnen Sativex ist in der Schweiz als oromukosales Spray zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Spastizität bei Multipler Sklerose zugelassen, wenn andere antispastische Therapien nicht ausreichend wirksam waren. Die Wirkung beruht auf einem standardisierten Extrakt aus Cannabis sativa mit den Wirkstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in einem definierten Verhältnis. Studien und Metaanalysen zeigen, dass etwa die Hälfte der behandelten Personen eine klinisch relevante Verbesserung der spastikassoziierten Symptome erlebt, insbesondere weniger Muskelspasmen, oft auch weniger Schmerzen und besseren Schlaf. Gleichzeitig treten Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder Mundtrockenheit relativ häufig auf, sind aber meist mild bis moderat und durch eine langsame Dosissteigerung beeinflussbar. Wichtig ist ein strukturierter Therapieversuch über einige Wochen, nach dem gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt entschieden wird, ob Sativex weitergeführt wird. Sativex ist in der Schweiz nicht automatisch kassenpflichtig; häufig wird eine individuelle Kostenübernahme nach Artikel 71a–d KVV beantragt. Eine engmaschige medizinische Betreuung und eine seriöse Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und rechtliche Aspekte sind zentrale Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Einsatz.

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