Cannabis richtig lagern: Haltbarkeit und Qualität sichern
Die Haltbarkeit von medizinischem Cannabis hängt stark von den Lagerbedingungen ab. Entscheidend sind vor allem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und Sauerstoffkontakt. Unter optimalen Bedingungen – kühl, trocken, dunkel und luftdicht – lassen sich Blüten über mehrere Monate bis zu rund einem Jahr mit wenig Qualitätsverlust aufbewahren. Wichtig ist, Schimmelbildung konsequent zu vermeiden und den schrittweisen Abbau von Cannabinoiden und Terpenen zu verlangsamen. Glasbehälter mit dicht schliessendem Deckel gelten als Goldstandard, dunkles Glas oder lichtundurchlässige Lösungen bieten zusätzlichen UV-Schutz. Auf Kühlschrank, Tiefkühltruhe und Plastikverpackungen sollte weitgehend verzichtet werden, da sie Schimmel, Kondenswasser oder den Verlust wertvoller Trichome begünstigen können. Für Patientinnen und Patienten ist eine sachgerechte Lagerung nicht nur eine Frage der Qualität, sondern auch der Therapiesicherheit: Dosierungen bleiben besser kalkulierbar, das Risiko von Verunreinigungen oder unbemerktem Wirkstoffverlust sinkt. Wer unsicher ist, kann sich zusätzlich ärztlich oder durch eine Fachapotheke beraten lassen.
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