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Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

7. Mai 2026

Medizinisches Cannabis bei ADHS in der Schweiz

Medizinisches Cannabis ist für erwachsene Patientinnen und Patienten mit ADHS in der Schweiz eine mögliche, aber noch begrenzt erforschte Zusatzoption zur etablierten Therapie. Der Beitrag zeigt, dass die Grundlage jeder Behandlung eine sorgfältige Diagnose, eine individuelle Einschätzung der bisherigen Therapieversuche und eine seriöse ärztliche Begleitung ist. Cannabinoide wie THC und CBD greifen in das Endocannabinoid-System ein, das unter anderem Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Emotionen mitsteuert. Erste Studien und Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass ausgewählte Patientengruppen von einer Reduktion innerer Unruhe, einer besseren Schlafqualität oder einer verbesserten Fokussierung profitieren können. Gleichzeitig wird deutlich: Die Datenlage ist noch limitiert, langfristige Sicherheitsdaten fehlen weitgehend und Cannabis ersetzt die leitlinienbasierten Standardmassnahmen nicht. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis seit 2022 unter klar geregelten Bedingungen verordnungsfähig; die Therapie sollte immer im Rahmen eines strukturierten Konzepts erfolgen – mit Aufklärung über Risiken, Überwachung von Nebenwirkungen und regelmässiger Anpassung der Medikation. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können helfen, ärztliche Betreuung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung koordiniert und transparent zu organisieren.

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