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Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

7. März 2026

Dronabinol in der Schmerztherapie: Erfahrungen aus der Schweiz

Dronabinol ist ein synthetisch hergestelltes Tetrahydrocannabinol (THC) und wird in der Schweiz seit einigen Jahren als Option in der Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt. Die Erfahrungen aus Praxis und Studien zeigen ein gemischtes Bild: Ein Teil der Patientinnen und Patienten berichtet über eine relevante Linderung der Schmerzen, eine verbesserte Schlafqualität und mehr Alltagsaktivität. Andere Betroffene spüren nur geringe Effekte oder brechen die Therapie wegen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder Konzentrationsschwäche ab. Wichtig ist daher eine sorgfältige ärztliche Abklärung, eine sehr langsame Dosistitration und eine realistische Zielsetzung: In der Regel geht es nicht um vollständige Schmerzfreiheit, sondern um eine spürbare Entlastung und eine bessere Lebensqualität. Dronabinol ersetzt etablierte Schmerzmittel nicht pauschal, kann aber insbesondere bei neuropathischen Schmerzen, rheumatischen Erkrankungen oder in der palliativen Situation ein ergänzender Baustein sein. Digitale Versorgungsmodelle wie integrierte Cannabis-Therapie-Plattformen erleichtern in der Schweiz den Zugang, ohne auf medizinische Sorgfalt und engmaschige Betreuung zu verzichten.

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Ärztin in Schweizer Praxis bespricht mit Patient sachlich die medizinische Nutzung von Cannabis
7. März 2026

Cannabis: Wirkung, Risiken und medizinische Nutzung in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung: Cannabis in der Schweiz verständlich erklärt</h2><p>Cannabis ist in der Schweiz weit verbreitet und wird sowohl als Rauschmittel wie auch zunehmend als medizinische Therapie diskutiert. Die Pflanze enthält zahlreiche Wirkstoffe, vor allem THC und CBD, die im Körper an das Endocannabinoid-System andocken und damit vielfältige Effekte auf Wahrnehmung, Schmerzen, Schlaf und Stimmung haben können. Die Wirkung hängt von Dosis, Konsumform, persönlicher Veranlagung und aktueller Lebenssituation ab. Gleichzeitig bestehen nachweisbare Risiken, insbesondere bei frühem und regelmässigem Konsum, bei vorbestehenden psychischen Erkrankungen, in der Jugendphase, in der Schwangerschaft und im Strassenverkehr. In der Schweiz gilt Cannabis grundsätzlich als illegale Substanz und untersteht dem Betäubungsmittelgesetz, während medizinische Anwendungen klar geregelt und ärztlich begleitet sind. Moderne Plattformen wie Evidena unterstützen eine strukturierte, rechtssichere Cannabis-Therapie mit digitaler Infrastruktur, ohne den Genusskonsum zu fördern. Gut informierte, nüchterne Entscheidungen – zusammen mit Fachpersonen – sind zentral, um Nutzen und Risiken verantwortungsvoll abzuwägen.</p>

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6. März 2026

Cannabis bei ADHS in der Schweiz: Dosierung und Therapie

Medizinisches Cannabis kann bei ausgewählten Erwachsenen mit ADHS in der Schweiz eine ergänzende Therapieoption sein, insbesondere wenn Standardmedikamente wie Methylphenidat nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Die wissenschaftliche Datenlage entwickelt sich noch, dennoch berichten viele Betroffene über Verbesserungen von innerer Unruhe, Schlaf, Impulskontrolle und emotionaler Stabilität. Grundlage jeder Behandlung ist das Verständnis des Endocannabinoid-Systems, das an der Regulation von Aufmerksamkeit, Motivation und Stressreaktionen beteiligt ist. Für die Praxis entscheidend ist eine vorsichtige, individuell titrierte Dosierung („start low, go slow“) mit ärztlicher Begleitung. Sowohl das Verhältnis von THC zu CBD als auch die Wahl der Darreichungsform (z. B. Öl, Kapseln, standardisierte Blüten über Vaporizer) beeinflussen Wirkung und Verträglichkeit. Der rechtliche Rahmen in der Schweiz erlaubt seit 2022 die medizinische Verschreibung von Cannabis ohne Ausnahmebewilligung, setzt aber eine fachärztliche Beurteilung voraus. Evidena unterstützt Patientinnen und Patienten mit einer strukturierten, digitalen Versorgungsplattform – von der Aufklärung über die Verordnung bis zur Zusammenarbeit mit Partner-Apotheken – ohne dabei Heilversprechen abzugeben.

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6. März 2026

Cannabis bei diabetischer Neuropathie: transdermale Therapie im Überblick

Die aktuell verfügbare Evidenz zur Behandlung der diabetischen Neuropathie mit Cannabis ist heterogen und muss differenziert betrachtet werden. Einzelne ältere Studien mit oralen oder oromukosalen Extrakten zeigten keine eindeutige Überlegenheit gegenüber Placebo. Neuere Daten zu einem standardisierten, transdermal angewendeten Cannabisöl weisen hingegen auf eine relevante Schmerzlinderung mit guter Verträglichkeit hin, insbesondere bei Schmerzen der unteren Extremitäten. Entscheidend scheint dabei die spezifische Kombination aus Δ9‑Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD) und Cannabinol (CBN) sowie der Applikationsweg über die Haut zu sein. Dennoch ersetzen diese Ergebnisse keine individuelle ärztliche Beurteilung. Für Patientinnen und Patienten mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie kann medizinisches Cannabis – unter Berücksichtigung möglicher Risiken, Interaktionen und rechtlicher Rahmenbedingungen – eine ergänzende Option darstellen, wenn etablierte Therapien nicht ausreichen. Wichtig ist eine strukturierte, digital unterstützte und kontinuierlich ärztlich begleitete Therapieplanung, wie sie moderne Versorgungsmodelle in der Schweiz anbieten können.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis bespricht am Tablet mit einem Patienten eine mögliche Cannabis-Therapie auf Basis aktueller Studienlage
6. März 2026

Medizinische Cannabis-Forschung in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung</h2><p>Die medizinische Cannabis-Forschung in der Schweiz ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sowie universitäre Institutionen systematisch begleitet. Im Zentrum stehen Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabisarzneimitteln, insbesondere bei chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen und ausgewählten psychiatrischen Indikationen. Metaanalysen wie jene von Whiting et al. liefern eine erste Evidenzbasis, zeigen aber auch deutliche Limitationen in Studiendauer, Patientenzahlen und Vergleichsgruppen. Parallel dazu untersuchen schweizerische Forschungsprogramme die Auswirkungen von Regulierung, Pilotversuchen und Konsummustern in der Bevölkerung. Für die medizinische Versorgung bedeutet dies: Cannabis kann in bestimmten Situationen eine therapeutische Option darstellen, muss jedoch sorgfältig indiziert, individuell dosiert und eng ärztlich überwacht werden. Digitale Versorgungsmodelle wie integrierte Plattformen mit ärztlicher Betreuung, Rezept- und Apothekenanbindung erleichtern dabei den Zugang, ersetzen aber nicht die medizinische Beurteilung. Insgesamt bleibt die Abwägung von Nutzen und Risiken zentral, und weitere qualitativ hochwertige Langzeitstudien sind notwendig.</p>

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5. März 2026

Cannabis bei chronischen Nackenschmerzen

Zusammenfassung: Cannabis bei chronischen Nackenschmerzen Medizinischer Cannabis kann für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit chronischen Nackenschmerzen eine ergänzende Option sein, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirken oder schlecht verträglich sind. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch begrenzt: Für klassische muskuläre Nackenschmerzen und unspezifische Rückenschmerzen zeigt sich insgesamt nur ein schwacher oder unklarer Effekt. Etwas besser untersucht ist der Einsatz bei neuropathischen Schmerzen und Spastik, etwa im Rahmen von Multipler Sklerose. Für eine Schmerzreduktion um mindestens 50 Prozent liegt derzeit kein gesicherter Beleg vor. Gleichzeitig sind Nebenwirkungen und Langzeitrisiken zu berücksichtigen, insbesondere kognitive Beeinträchtigungen, Müdigkeit, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie Fragen der Fahrtauglichkeit. Aus rechtlicher Sicht ist in der Schweiz eine ärztliche Verschreibung erforderlich, typischerweise nach Ausschöpfen etablierter Behandlungsoptionen und im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung. Eine Cannabis-Therapie sollte deshalb immer in ein multimodales Behandlungskonzept eingebettet sein, das Physiotherapie, Bewegung, psychologische Verfahren und gegebenenfalls andere Medikamente kombiniert. Wichtig sind eine sorgfältige Aufklärung, ein schrittweises Dosieren (“start low, go slow”) sowie eine regelmässige ärztliche Verlaufskontrolle.

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Joint, Vaporizer und medizinisch gekennzeichnete Cannabisflasche nebeneinander auf einem Tisch in einer Schweizer Praxisumgebung, neutral und sachlich dargestellt
5. März 2026

Basiswissen über Joints: Struktur, Risiken und medizinische Alternativen in der Schweiz

Zusammenfassung: Was Sie über Joints im medizinischen Kontext wissen sollten Joints sind die wohl bekannteste Form, Cannabis zu konsumieren, bestehen technisch aber aus einer einfachen Kombination von Papier, Filter und zerkleinertem Pflanzenmaterial. Dieser Aufbau beeinflusst Zugwiderstand, Temperatur, Verbrennungslinie und damit auch, wie gleichmässig Cannabinoide und Terpene freigesetzt werden. Gleichzeitig entsteht bei der Verbrennung immer Rauch mit Feinstaub, Teer und toxischen Nebenprodukten – unabhängig davon, ob es sich um THC-reiche oder CBD-dominierte Sorten handelt. Aus medizinischer Sicht ist das relevant, weil sich die potenziellen Vorteile einer Cannabis-Therapie und die Belastung durch Rauch gegenseitig aufheben können. Der Beitrag zeigt darum nicht nur, wie Joints technisch funktionieren, sondern legt einen klaren Schwerpunkt auf Schadensminderung, rechtliche Rahmenbedingungen in der Schweiz (u. a. THC-Grenzwerte) sowie sichere Alternativen wie Vaporizer oder standardisierte, ärztlich begleitete Cannabis-Therapien. Wer Cannabis aus medizinischen Gründen nutzen möchte, sollte gemeinsam mit einem ärztlichen Team eine individuell passende, möglichst rauchfreie Applikationsform wählen.

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Ärztin in der Schweiz erklärt einer Patientin mit Rheuma einen strukturierten Therapieplan mit medizinischem Cannabis
4. März 2026

Medizinisches Cannabis bei Rheuma in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung: Medizinisches Cannabis bei Rheuma verantwortungsvoll einsetzen</h2><p>Medizinisches Cannabis ist in der Schweiz seit der Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) 2022 eine rechtlich geregelte Option in der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen. Im Zentrum steht dabei nicht die Heilung von Rheuma, sondern die ergänzende Linderung von Schmerzen, Entzündungsfolgen und schlafbezogenen Beschwerden. Cannabinoide wie THC und CBD greifen in das Endocannabinoidsystem ein, das an der Regulation von Schmerz, Entzündung und Immunreaktionen beteiligt ist. Die wissenschaftliche Evidenz ist je nach Diagnose unterschiedlich stark: Für Fibromyalgie liegen vergleichsweise mehr Daten vor, für entzündliche Arthritiden und Arthrose vor allem Beobachtungsstudien und Registerdaten.</p><p>Wichtig ist eine realistische Erwartung: Medizinisches Cannabis ersetzt weder Basistherapien wie DMARDs und Biologika noch etablierte Schmerzmedikamente, sondern kann diese ergänzen. In der Schweiz erfolgt die Verschreibung über Ärztinnen und Ärzte auf Betäubungsmittelrezept, die Abgabe über qualitätsgesicherte Apotheken. Digitale Plattformen wie Evidena Care unterstützen diesen Prozess durch strukturierte Indikationsprüfung, telemedizinische Gespräche und eine integrierte Zusammenarbeit mit Partner-Apotheken. Für Patientinnen und Patienten mit Rheuma kann so ein transparenter, rechtssicherer und medizinisch begleiteter Zugang zur Cannabis-Therapie geschaffen werden.</p>

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4. März 2026

Cannabis vs. Opioide bei chronischen Schmerzen

Cannabis und Opioide greifen an unterschiedlichen Stellen im Nervensystem in die Schmerzwahrnehmung ein und haben jeweils eigene Stärken und Limitationen. Opioide sind bei akuten, starken Schmerzen – etwa nach Operationen oder Verletzungen – weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Medizin. Ihr Einsatz bei chronischen Schmerzen ist jedoch durch relevante Nebenwirkungen, Toleranzentwicklung und ein ausgeprägtes Suchtpotenzial begrenzt. Medizinisches Cannabis wirkt über das Endocannabinoidsystem, beeinflusst neben der Schmerzverarbeitung auch Stimmung, Schlaf und Entzündung und zeigt insbesondere bei bestimmten chronischen Schmerzformen einen Nutzen. Studien deuten darauf hin, dass Cannabinoide den Bedarf an gleichzeitig verordneten Opioiden teils deutlich senken können, bei einem im Vergleich geringeren Risiko für Abhängigkeit und mit meist milderen Nebenwirkungen. Gleichzeitig wirkt Cannabis nicht bei allen Patientinnen und Patienten, und die Evidenz ist je nach Indikation unterschiedlich stark. Für die Praxis bedeutet dies: Weder Cannabis noch Opioide sind pauschal „besser“, entscheidend ist eine individuelle, ärztlich begleitete Abwägung von Wirksamkeit, Risiken, Komorbiditäten und persönlichen Zielen der Behandlung. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können dabei helfen, eine strukturierte, kontinuierlich überwachte Cannabis-Therapie in ein ganzheitliches Schmerzmanagement einzubetten.

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