Cannabis angstlindernde Wirkung: CBD, THC und Angststörungen
Cannabis angstlindernde Wirkung: CBD, THC und Angststörungen
Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Dass Cannabis anxiolytisch – angstlösend – wirken kann, ist wissenschaftlich belegt, aber mit wichtigen Differenzierungen verbunden.
CBD und Angst
CBD interagiert mit Serotoninrezeptoren (5-HT1A) und moduliert die Amygdala-Aktivität. Klinische Studien zeigen bei sozialer Angststörung eine signifikante Reduktion der Angstsymptome unter CBD.
THC und Angst: differenziert betrachten
THC kann in niedrigen Dosen angstlösend wirken, in hohen Dosen jedoch paradoxerweise Angst und Panik verstärken. Dieser dosisabhängige Effekt ist gut belegt und muss bei jeder Therapieplanung berücksichtigt werden.
Schweizer Kontext
Angststörungen gehören nicht zu den primär anerkannten Indikationen in der Schweiz. Eine ärztliche Indikationsstellung ist zwingend erforderlich.
Dieser Artikel dient der neutralen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.