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Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

8. Februar 2026

Zukunft der Therapeutik: CBD-dominante medizinische Cannabis-Therapie in der Schweiz

CBD-dominante medizinische Cannabis-Therapien haben sich in der Schweiz in kurzer Zeit von einer Nischenanwendung zu einem ernstzunehmenden therapeutischen Ansatz entwickelt. Entscheidend ist dabei die klare Trennung zwischen medizinischer Behandlung und Freizeitkonsum: CBD untersteht nicht dem Betäubungsmittelgesetz, bleibt aber je nach Produktkategorie streng reguliert. Für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen, entzündlichen Erkrankungen, neurologischen Störungen oder Schlafproblemen kann eine CBD-dominante Therapie – oft in Kombination mit geringen THC-Anteilen – eine zusätzliche Option sein, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirken oder schlecht vertragen werden. Gleichzeitig bleiben offene Fragen zur Langzeitwirkung und zur optimalen Dosierung bestehen, weshalb eine strukturierte ärztliche Begleitung und eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung zentral sind. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena verbinden ärztliche Betreuung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung und tragen dazu bei, die Behandlung transparent, sicher und für Patientinnen und Patienten gut organisierbar zu gestalten.

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7. Februar 2026

THC-dominante Sorten in der medizinischen Therapie in der Schweiz

THC-dominante Cannabissorten haben sich in der Schweiz seit der Aufhebung des Verbots zu medizinischen Zwecken im Jahr 2022 als relevante Therapieoption etabliert – insbesondere bei chronischen Schmerzen, Spastik infolge Multipler Sklerose sowie Übelkeit und Appetitlosigkeit im Rahmen einer Chemotherapie. Die gesetzlichen Grundlagen wurden so angepasst, dass Ärztinnen und Ärzte Cannabisarzneimittel ohne vorgängige Ausnahmebewilligung verschreiben können. Gleichzeitig überwachen Swissmedic und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Anbau, Herstellung und Verschreibung streng. Trotz wachsender Nachfrage ist die Evidenzlage noch nicht abschliessend, weshalb die Schweiz bis 2029 systematisch Therapiedaten erhebt, um Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit besser beurteilen zu können. THC-dominante Sorten sind kein Allheilmittel, sondern eine mögliche Option innerhalb eines umfassenden Behandlungskonzeptes. Eine sorgfältige Indikationsstellung, individuelle Dosistitration sowie eine engmaschige ärztliche und pharmazeutische Begleitung – zunehmend unterstützt durch digitale Plattformen – sind entscheidend, um Nutzen und Risiken verantwortungsvoll auszubalancieren.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis erklärt einer Patientin anhand eines Schemas den Entourage-Effekt von Vollspektrum-Cannabis mit Cannabinoiden und Terpenen
7. Februar 2026

Entourage-Effekt: Wie die ganze Hanfpflanze in der Medizin wirkt

<h2>Zusammenfassung: Was Sie zum Entourage-Effekt wissen sollten</h2><p>Der Entourage-Effekt beschreibt das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze – insbesondere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide. Zahlreiche Labor- und Tierstudien sowie klinische Beobachtungen deuten darauf hin, dass Pflanzenextrakte mit einem breiten Wirkstoffspektrum oft anders und teils breiter wirksam sind als isolierte Einzelsubstanzen. Vollspektrum-Extrakte enthalten typischerweise viele dieser Bestandteile in natürlicher Zusammensetzung und können so ein differenziertes Wirkprofil entfalten. Gleichzeitig zeigen Daten, dass Cannabinoide wie CBD bestimmte Nebenwirkungen von THC abschwächen können, während Terpene die Aufnahme, Verteilung und Modulation der Effekte beeinflussen. Für die medizinische Praxis bedeutet dies: Die Auswahl des passenden Präparates (Spektrum, THC/CBD-Verhältnis, Terpenprofil), eine individuelle Dosierung und eine ärztliche Begleitung sind entscheidend, um Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Der Entourage-Effekt ist damit kein Versprechen auf stärkere Wirkung, sondern ein pharmakologisches Konzept, das hilft, Cannabis-Therapien differenziert und patientenorientiert zu planen.</p>

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7. Februar 2026

Cannabis-Konsultationsgebühr in der Schweiz: Kosten, Versicherung und digitale Versorgung

Die Cannabis-Konsultationsgebühr in der Schweiz entsteht im Rahmen der ärztlichen Betreuung rund um eine mögliche oder laufende Therapie mit medizinischen Cannabisarzneimitteln. Seit der Gesetzesänderung 2022 können Ärztinnen und Ärzte Cannabis ohne BAG-Ausnahmebewilligung verschreiben, bleiben aber an strenge Dokumentations- und Meldepflichten gebunden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Der Zugang ist rechtlich einfacher, die Kostenfrage jedoch weiterhin anspruchsvoll. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet Cannabisarzneimittel – meist Magistralrezepturen – nur in eng begrenzten Ausnahmefällen, insbesondere bei schweren Erkrankungen ohne ausreichende therapeutische Alternativen. In der Praxis müssen Betroffene daher häufig sowohl die Präparate als auch einen Teil der ärztlichen Konsultationen selbst finanzieren. Digital integrierte Versorgungsmodelle wie Evidena können helfen, Abläufe zu strukturieren, Dosisfindung und Verlaufskontrollen effizienter zu gestalten und die finanzielle Planung transparenter zu machen. Eine frühzeitige Budgetplanung, eine sorgfältige Dokumentation des Therapieverlaufs und ein gut begründetes Kostengutsprachegesuch bleiben zentrale Bausteine, um medizinische und finanzielle Aspekte der Cannabistherapie in Einklang zu bringen.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis, die einer Patientin die Kombination von medizinischem Cannabis und Antidepressiva erklärt
6. Februar 2026

Cannabis und Antidepressiva: Chancen, Risiken und sichere Kombination in der Schweiz

Zusammenfassung: Cannabis und Antidepressiva sicher einschätzen Die kombinierte Anwendung von Cannabis und Antidepressiva ist komplex und sollte in der Schweiz ausschliesslich ärztlich begleitet erfolgen. Beide Substanzgruppen greifen in empfindliche Regelkreise des Gehirns ein – insbesondere in den Serotonin- und Noradrenalin-Haushalt sowie in das Endocannabinoid-System. Zudem werden viele Antidepressiva und Cannabinoide über die gleichen Leberenzyme (CYP450-System) abgebaut. Dadurch kann Cannabis – vor allem CBD – den Blutspiegel bestimmter Antidepressiva erhöhen oder deren Wirkung verändern. Einzelne Fallberichte beschreiben ein erhöhtes Risiko für ein Serotonin-Syndrom, insbesondere bei hoch dosiertem THC in Kombination mit SSRI oder SNRI. Gleichzeitig deuten erste Studien darauf hin, dass medizinisches Cannabis bei therapieresistenten Depressionen oder komorbiden Beschwerden wie Schlafstörungen und chronischen Schmerzen eine ergänzende Option sein kann. Entscheidend ist eine strukturierte Nutzen-Risiko-Abwägung, ein langsames Eindosieren („start low, go slow“) und ein engmaschiges Monitoring von Symptomen, Nebenwirkungen und – wo sinnvoll – Laborwerten. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können hier unterstützen, indem ärztliche Betreuung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung in einer integrierten Plattform gebündelt werden. Eigenmedikation ohne ärztlichen Rückhalt bleibt hingegen klar riskant.

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Ärztin bespricht in einer Schweizer Praxis sachlich eine mögliche Cannabis-Therapie mit einer Patientin, medizinische Unterlagen auf dem Tisch
5. Februar 2026

Cannabis in der Schweiz: Medizin, Risiken und Therapie

<h2>Zusammenfassung</h2><p>Cannabis ist in der Schweiz ein vielschichtiges Thema zwischen medizinischem Potenzial, gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichem Wandel. Der psychoaktive Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, während das nicht berauschende Cannabidiol (CBD) rechtlich anders behandelt wird. Häufiger und hochdosierter Konsum kann insbesondere bei Jugendlichen und bei Menschen mit erhöhter psychischer Vulnerabilität relevante Risiken mit sich bringen – etwa für psychotische Symptome, kognitive Beeinträchtigungen oder Abhängigkeit. Gleichzeitig zeigen Studien, dass medizinisch angewendetes Cannabis unter ärztlicher Kontrolle bei bestimmten Indikationen wie chronischen Schmerzen, Spastik oder Übelkeit eine therapeutische Option sein kann. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden laufend weiterentwickelt, etwa im Rahmen von Pilotprojekten zur Regulierung. Digitale, integrierte Versorgungsmodelle ermöglichen es, Cannabis als Therapie strukturiert, sicher und transparent einzusetzen. Entscheidend bleibt stets eine individuelle, ärztlich geführte Nutzen-Risiko-Abwägung – mit besonderem Augenmerk auf Jugendschutz, Suchtprävention und eine sachliche, nicht stigmatisierende Aufklärung.</p>

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Ärztin in der Schweiz erklärt einem Patienten anhand eines Dosierungsschemas die richtige Anwendung von medizinischem Cannabisöl und Vaporizer
4. Februar 2026

Cannabis: Die richtige Dosierung in der medizinischen Therapie finden

Kurze Zusammenfassung: Dosierung von medizinischem Cannabis Die Dosierung von medizinischem Cannabis unterscheidet sich deutlich von vielen klassischen Medikamenten. Da jeder Mensch individuell auf Cannabinoide reagiert, ist eine pauschale Standarddosis kaum sinnvoll. Stattdessen hat sich ein schrittweises Vorgehen nach dem Prinzip „start low, go slow, stay low“ etabliert: mit einer niedrigen Dosis beginnen, langsam steigern und möglichst niedrig bleiben, sobald eine ausreichende Wirkung mit akzeptablen Nebenwirkungen erreicht ist. Für die Praxis bedeutet dies, dass Konzentration (mg oder Prozent), Verhältnis von THC zu CBD, Applikationsform (z. B. Vaporizer, Tropfen, Kapseln) und individuelle Faktoren wie Körpergewicht, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen und Vorerfahrungen mit Cannabis berücksichtigt werden müssen. Eine strukturierte Titration in enger Zusammenarbeit mit einer Ärztin oder einem Arzt, ergänzt durch ein Einnahmetagebuch, ermöglicht es, die Dosis systematisch zu optimieren. Moderne, digitale Versorgungsmodelle erleichtern dabei die kontinuierliche Anpassung, Dokumentation und die sichere Anbindung an Apotheken. So lässt sich die Cannabistherapie im schweizerischen Versorgungssystem medizinisch fundiert, rechtssicher und alltagsnah gestalten.

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