Cannabis Indoor Anbau: Grundlagen, Ausrüstung und Tipps
Der Indoor-Anbau von Nutzhanf eröffnet die Möglichkeit, Wachstumsbedingungen präzise zu steuern und ganzjährig zu produzieren. Für professionelle CBD-Produzenten ist dies ein entscheidender Vorteil.
Indoor-Anbau bietet gegenüber Freilandanbau entscheidende Vorteile: volle Kontrolle über Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Nährstoffversorgung. Dies erlaubt mehrere Erntezyklen pro Jahr und ein gleichbleibendes Produktprofil.
Beleuchtung
Licht ist der wichtigste Faktor. LED-Vollspektrum-Lampen sind heute Standard: energieeffizient, wenig Abwärme, gutes Lichtspe,trum. PPFD-Werte von 400–600 µmol/m²/s in der vegetativen Phase, 600–900 in der Blüte sind optimal.
Klimasteuerung
Temperatur 20–26°C tagsüber, 18–22°C nachts. Relative Luftfeuchtigkeit: 50–70% vegetativ, 40–50% in der Blüte. CO2-Anreicherung auf 1000–1200 ppm erhöht den Ertrag merklich. Regelmässiger Luftaustausch verhindert Schimmel und CO2-Mangel.
Substrat und Nährstoffe
Lockere, gut drainierte Substrate mit pH 6,0–7,0 sind ideal. In der vegetativen Phase braucht die Pflanze mehr Stickstoff; in der Blüte mehr Phosphor und Kalium. Regelmässige EC- und pH-Kontrolle verhindert Mangelerscheinungen.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Cannabis Indoor Anbau
Was ist das beste Licht für Einsteiger?
Moderne Full-Spectrum-LEDs sind die beste Wahl: energieeffizient, wenig Wärme und langlebig. Der Einstiegspreis ist höher, aber die Betriebskosten deutlich geringer als HPS.
Wie gross muss mein Growzelt sein?
Für 1–2 Pflanzen reicht ein 60x60 cm Zelt. Für 4–6 Pflanzen empfiehlt sich 120x120 cm. Höhe mindestens 180 cm für photoperiodische Sorten.
Wie oft muss ich giessen?
In Erde alle 2–4 Tage, in Coco täglich bis zweimal täglich. Grundregel: Erst giessen, wenn das Substrat oben trocken ist (Fingertipp-Test).