Medizinisches Cannabis und Telemedizin in der Schweiz: Digitale Therapie mit Evidena
Medizinisches Cannabis und Telemedizin verändern die Gesundheitsversorgung in der Schweiz grundlegend. Evidena Care AG verbindet ärztliche Expertise, moderne Therapieoptionen und digitale Prozesse auf einer Plattform – rechtssicher, datenschutzkonform und bequem von zu Hause aus. - Diskrete, telemedizinische Beratung durch spezialisierte Ärzt:innen - Rechtssichere Verschreibung von medizinischem Cannabis nach Schweizer Gesetzgebung - Direkte digitale Anbindung an Partner-Apotheken für eine nahtlose Versorgung
Die Digitalisierung der Medizin verändert, wie Patient:innen in der Schweiz Zugang zu Diagnostik, Beratung und Therapie erhalten. Besonders im sensiblen Bereich der Cannabis-Therapie zeigt sich, wie Telemedizin, rechtliche Rahmenbedingungen und moderne Versorgungsmodelle ineinandergreifen können. Evidena Care AG versteht sich als digitale Gesundheitsplattform, die Patient:innen einen rechtssicheren, strukturierten und fachlich begleiteten Zugang zu medizinischem Cannabis bietet – ohne Wartezimmer, ohne lange Anfahrtswege und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.
Im folgenden Beitrag erhalten Sie einen umfassenden Überblick darüber, wie Telemedizin im Kontext medizinischer Cannabis-Therapie in der Schweiz funktioniert, welche Chancen und Grenzen bestehen und welche Rolle Evidena als neutrale Informations- und Versorgungsplattform einnimmt. Ziel ist es, Orientierung zu geben, typische Fragen zu klären und transparent darzustellen, wie ein digitaler Therapieprozess von der ersten Anfrage bis zur Einlösung des Rezepts in der Apotheke ablaufen kann.
Telemedizin in der Schweiz: Grundlagen und Chancen
Telemedizin bezeichnet die Erbringung medizinischer Leistungen über räumliche Distanzen hinweg mithilfe digitaler Kommunikationsmittel. In der Schweiz hat sich dieses Versorgungsmodell in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Videokonsultationen, elektronische Rezepte und digitale Patientenakten ergänzen heute die klassische Praxisstruktur. Gerade bei chronischen Beschwerden, die eine regelmässige ärztliche Begleitung erfordern, bietet Telemedizin eine flexible und ressourcenschonende Alternative zum ausschliesslich stationären oder ambulanten Setting vor Ort.
Für Patient:innen bedeutet dies unter anderem kürzere Wartezeiten, mehr zeitliche Flexibilität und die Möglichkeit, auf spezialisierte Fachexpertise zuzugreifen – unabhängig vom Wohnort. In einem Land mit regional unterschiedlich verteilter Facharzt-Dichte kann dies helfen, Versorgungslücken zu schliessen und den Zugang zu qualifizierter Beratung zu verbessern. Gleichzeitig bleiben die wesentlichen Elemente der medizinischen Behandlung erhalten: Anamnese, Diagnostik (sofern digital möglich), gemeinsame Therapieentscheidung und strukturierte Verlaufskontrolle.
- Flexibilität bei der Terminvereinbarung
- Datenbasierte Gesundheitsüberwachung
- Schneller Zugang zu Fachexpertise
Diese drei Aspekte bilden das Fundament eines modernen telemedizinischen Angebots. Flexible Terminvereinbarung ermöglicht es Ihnen, Konsultationen besser in Ihren Alltag zu integrieren – etwa abends oder ohne Anfahrtswege. Datenbasierte Gesundheitsüberwachung kann, sofern Sie zustimmen, Verlauf und Wirksamkeit einer Therapie besser nachvollziehbar machen, zum Beispiel über digitale Fragebögen oder Verlaufsdokumentationen. Der schnelle Zugang zu Fachexpertise schliesslich ist besonders im Bereich medizinischer Spezialtherapien wie Cannabis von Bedeutung, da nicht jede Praxis vor Ort entsprechende Erfahrung oder Kapazitäten hat. In der Summe entsteht dadurch ein Versorgungskonzept, das medizinische Qualität mit digitaler Effizienz verbindet, ohne die ärztliche Verantwortung zu reduzieren.
Medizinisches Cannabis als Therapieoption
Medizinisches Cannabis wird in der Schweiz zunehmend als mögliche Therapieoption bei bestimmten chronischen oder therapieresistenten Beschwerden diskutiert. Dazu gehören je nach ärztlicher Einschätzung unter anderem chronische Schmerzen, Spastiken, Appetitstörungen, Übelkeit im Rahmen bestimmter Therapien oder Schlafprobleme. Die Entscheidung für oder gegen eine Cannabis-Therapie erfolgt immer individuell und basiert auf der Gesamtsituation der Patientin oder des Patienten, bisherigen Behandlungsversuchen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Medizinisch genutzt werden vor allem unterschiedliche Cannabinoide, insbesondere Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), häufig in Kombination. Beide Substanzen unterscheiden sich hinsichtlich Wirkprofil, psychoaktiver Effekte und rechtlicher Einordnung. Ärzt:innen berücksichtigen bei der Therapieplanung unter anderem Vorerkrankungen, Begleitmedikamente, mögliche Wechselwirkungen sowie persönliche Ziele der Behandlung, beispielsweise eine Reduktion von Schmerzintensität oder Verbesserung der Schlafqualität, ohne konkrete Heilversprechen abzugeben.
Rechtlicher Rahmen für medizinisches Cannabis in der Schweiz
Die Nutzung von medizinischem Cannabis in der Schweiz unterliegt klaren gesetzlichen Vorgaben. Grundsätzlich ist zwischen frei verkäuflichen CBD-Produkten mit sehr niedrigem THC-Gehalt und verschreibungspflichtigen, THC-haltigen Cannabisarzneimitteln zu unterscheiden. Letztere dürfen nur unter ärztlicher Verantwortung und im Rahmen der geltenden Betäubungsmittelgesetzgebung eingesetzt werden. Seit der Gesetzesänderung wurden bestimmte Hürden für die medizinische Nutzung reduziert, gleichzeitig bleibt die Verschreibung an strenge Kriterien geknüpft.
Für Patient:innen ist besonders wichtig zu wissen, dass medizinisches Cannabis kein frei verfügbares Konsumprodukt ist, sondern als Arzneimittel betrachtet wird. Ärzt:innen prüfen vor einer Verschreibung, ob andere etablierte Therapieoptionen ausgeschöpft wurden und ob aus medizinischer Sicht eine Cannabis-Therapie in Frage kommen kann. Zudem müssen sie Dosierung, Anwendungsform und Verlauf regelmässig kontrollieren. Die Kostenerstattung durch Krankenkassen hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist nicht in jedem Fall gegeben. Transparente Aufklärung über Nutzen, Unsicherheiten und Grenzen der Therapie ist daher ein zentraler Bestandteil jeder ärztlichen Beratung.
Telemedizinische Cannabis-Therapie mit Evidena: So funktioniert der Prozess
Evidena Care AG bietet eine strukturierte, vollständig digitale Prozesskette für die Prüfung und gegebenenfalls Einleitung einer medizinischen Cannabis-Therapie. Der Ablauf orientiert sich an medizinischen Standards und den rechtlichen Vorgaben der Schweiz. Zu Beginn steht stets die umfassende Anamnese: Sie geben online grundlegende Informationen zu Beschwerden, bisherigen Diagnosen, bestehenden Therapien und Medikamenten an. Diese Angaben bilden die Basis für die anschliessende Videokonsultation mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Im Videogespräch werden Ihre Angaben vertieft, offene Fragen geklärt und gemeinsam besprochen, ob eine Cannabis-Therapie überhaupt in Betracht kommt oder ob andere Behandlungsoptionen sinnvoller sind. Kommt die Ärztin oder der Arzt nach sorgfältiger Beurteilung zum Schluss, dass ein medizinischer Cannabis-Einsatz medizinisch vertretbar erscheint, kann ein entsprechendes Rezept ausgestellt werden. Dieses wird digital an eine Partner-Apotheke übermittelt, sodass Sie Ihr Medikament nach den vereinbarten Modalitäten beziehen können. Verlaufskontrollen und mögliche Anpassungen der Therapie erfolgen wiederum telemedizinisch.
Digitale Betreuung Schritt für Schritt
Die digitale Prozessarchitektur von Evidena verfolgt das Ziel, Ihnen einen möglichst klaren und transparenten Weg durch die Therapieplanung zu bieten. Vom Erstkontakt über das Online-Formular, in dem Ihre Beschwerden und bisherigen Behandlungen strukturiert erfasst werden, bis hin zu wiederkehrenden Verlaufskontrollen per Videogespräch bleibt der gesamte Weg nachvollziehbar. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform einen geordneten Dokumentenfluss: Arztberichte, Rezepte und relevante Unterlagen stehen in Ihrem geschützten Login-Bereich zur Verfügung. So behalten Sie den Überblick und können bei Bedarf Informationen für andere behandelnde Fachpersonen bereitstellen. Die konsequente Trennung von medizinischer Beurteilung, pharmazeutischer Versorgung und informationsbasierten Services trägt dazu bei, Rollen und Verantwortlichkeiten klar zu definieren – ein wichtiger Aspekt für Vertrauen und Sicherheit.
Wirkstoffe, Dosierung und Titration in der Cannabis-Therapie
Die fachgerechte Anwendung von medizinischem Cannabis erfordert ein Verständnis der enthaltenen Wirkstoffe und eine sorgfältige Dosierungsstrategie. Im Zentrum stehen Cannabinoide wie THC und CBD, aber auch das Zusammenspiel weiterer Bestandteile, das sogenannte Cannabinoid-Spektrum, kann eine Rolle spielen. In der Praxis bedeutet dies, dass Ärzt:innen neben der reinen Wirkstärke auch das Verhältnis der Wirkstoffe zueinander, die Anwendungsform (z. B. Öl, Kapseln, standardisierte Blüten zur Inhalation mit medizinischem Vaporizer) und das individuelle Ansprechen berücksichtigen.
Ein bewährtes Prinzip in der Therapie mit medizinischem Cannabis ist die langsame Titration: Die Behandlung beginnt häufig mit einer niedrigen Dosierung, die schrittweise angepasst wird. Ziel ist es, eine individuell verträgliche Dosis zu finden, bei der ein möglichst gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis besteht. Dabei werden Wirkung, mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten engmaschig überwacht. Telemedizinische Verlaufskontrollen bieten in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Dosisanpassungen gemeinsam zu besprechen, ohne für jede Anpassung physisch in eine Praxis reisen zu müssen.
Datenschutz, Sicherheit und ärztliche Verantwortung
Der Umgang mit Gesundheitsdaten erfordert in der Schweiz ein besonders hohes Mass an Sicherheit und Vertraulichkeit. Telemedizinische Plattformen wie Evidena setzen deshalb auf verschlüsselte Kommunikationswege, klare Berechtigungskonzepte und Serverstandorte, die den geltenden Datenschutzanforderungen entsprechen. Nur befugte Personen erhalten Zugriff auf Ihre medizinischen Informationen, und jede Datennutzung folgt einem definierten Zweck, etwa der Behandlungsdokumentation oder der Rezeptausstellung.
Gleichzeitig bleibt die ärztliche Verantwortung unverändert: Diagnosen, Therapieentscheidungen und Verschreibungen sind ausschliesslich Aufgabe der behandelnden Ärzt:innen. Die digitale Umgebung dient als Werkzeug, um diese Aufgaben effizient und ortsunabhängig zu erfüllen, ersetzt aber nicht die medizinische Sorgfaltspflicht. Für Sie als Patient:in bedeutet dies, dass die Vertraulichkeit eines Praxisgesprächs auch im Videocall gewahrt bleibt. Transparente Informationen zu technischen und organisatorischen Schutzmassnahmen unterstützen dabei, Vertrauen in die digitale Versorgung aufzubauen.
Patientenerlebnis: Komfort, Orientierung und Nachsorge
Neben medizinischer Qualität und rechtlicher Sicherheit spielt das Patientenerlebnis eine zentrale Rolle. Viele Menschen, die sich für eine mögliche Cannabis-Therapie interessieren, stehen am Anfang mit zahlreichen Fragen: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Wie läuft der Prozess ab? Wer begleitet mich bei Unsicherheiten? Eine gut strukturierte Telemedizin-Plattform kann hier Orientierung bieten. Übersichtliche Informationsseiten, FAQs, Schritt-für-Schritt-Erklärungen und ein persönlicher Login-Bereich tragen dazu bei, den Prozess nachvollziehbar und planbar zu machen.
Im Alltag bedeutet dies: Sie vereinbaren Ihren Termin online, führen das Gespräch in vertrauter Umgebung, erhalten Ihre Informationen digital und können Nachfragen über definierte Kontaktwege stellen. Die Nachsorge – etwa Kontrolltermine zur Bewertung von Wirkung und Verträglichkeit – lässt sich ebenfalls digital planen. Dadurch wird die Therapie nicht nur medizinisch, sondern auch organisatorisch leichter integrierbar. Dieser Fokus auf Komfort und Transparenz kann insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, hoher Arbeitsbelastung oder in ländlichen Regionen einen entscheidenden Unterschied machen.
Telemedizin bringt Expertise zu Ihnen nach Hause
Telemedizinische Angebote wie Evidena ermöglichen es Ihnen, auf spezialisierte medizinische Expertise zuzugreifen, ohne Ihren Wohnort wechseln oder lange Wege in Kauf nehmen zu müssen. Gerade in der Cannabis-Therapie, in der nicht jede Praxis über umfangreiche Erfahrung verfügt, kann dieser digitale Zugang helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig behalten Sie die Kontrolle über Ihre Daten und den zeitlichen Ablauf der Behandlungsschritte. Durch klar strukturierte Online-Formulare, Videogespräche und digitale Dokumentenverwaltung entsteht ein Versorgungsmodell, das ärztliche Betreuung und Alltagstauglichkeit verbindet. Damit wird Telemedizin zu einem Instrument, das medizinische Versorgung nicht ersetzt, sondern erweitert – hin zu mehr Flexibilität, mehr Transparenz und einer Versorgung, die sich an Ihren Lebensrealitäten orientiert.
Rolle von Apotheken und interprofessioneller Zusammenarbeit
Eine qualitativ hochwertige Cannabis-Therapie erfordert nicht nur ärztliche Expertise, sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit Apotheken. Partner-Apotheken verfügen über Erfahrung in der Herstellung, Lagerung und Abgabe von Cannabisarzneimitteln. Sie beraten zu Anwendungsformen, möglichen Wechselwirkungen und praktischen Fragen der Einnahme. Über digitale Schnittstellen können Rezepte von Evidena direkt und sicher an Apotheken übermittelt werden, wodurch Medienbrüche reduziert werden.
Diese interprofessionelle Zusammenarbeit trägt dazu bei, dass der gesamte Therapieprozess abgestimmt abläuft: Die Ärztin oder der Arzt verantwortet Indikation und Dosierung, die Apotheke sorgt für eine qualitätsgesicherte Abgabe und kann ergänzende pharmazeutische Beratung leisten. Patient:innen profitieren von klaren Zuständigkeiten und einem Versorgungsnetz, das sowohl medizinische als auch praktische Aspekte der Behandlung abdeckt. Ziel ist es, eine lückenlose Versorgungskette von der Indikationsstellung bis zur tatsächlichen Anwendung des Arzneimittels zu gewährleisten.
Typische Einsatzgebiete und Grenzen der Cannabis-Therapie
In der klinischen Praxis wird medizinisches Cannabis vor allem dort diskutiert, wo etablierte Therapien unzureichend wirksam sind oder nicht vertragen werden. Dazu gehören beispielsweise bestimmte chronische Schmerzsyndrome, Spastiken im Rahmen neurologischer Erkrankungen oder Beschwerden im Kontext onkologischer Therapien. Wichtig ist jedoch: Medizinisches Cannabis ist keine Allzwecklösung und ersetzt andere evidenzbasierte Therapien nicht. Vielmehr kann es in ausgewählten Fällen als ergänzende Option in ein umfassendes Behandlungskonzept integriert werden.
Ärzt:innen berücksichtigen dabei, dass die Studienlage je nach Indikation unterschiedlich belastbar ist und dass individuelle Reaktionen variieren können. Es besteht kein Anspruch auf Erfolg, und die Therapie sollte regelmässig kritisch überprüft werden. Telemedizinische Strukturen erleichtern diese kontinuierliche Bewertung, da Rückmeldungen zu Wirkung und Nebenwirkungen niederschwellig eingeholt werden können. Gleichzeitig werden klare Grenzen gesetzt: Bestehen Kontraindikationen, etwa bestimmte psychiatrische Vorerkrankungen oder relevante Wechselwirkungen, wird von einer Cannabis-Therapie abgeraten. Sicherheit und medizinische Vertretbarkeit stehen stets über dem Wunsch nach einer bestimmten Therapieform.
Cannabis-Therapie
Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie die telemedizinische Cannabis-Therapie mit Evidena in der Schweiz abläuft – von der ersten Anfrage über die Videokonsultation bis zur digitalen Rezeptübermittlung an Partner-Apotheken.
Info-/Vergleichsportal
Nutzen Sie das Evidena Info- und Vergleichsportal, um sich neutral über medizinisches Cannabis, Therapieoptionen und digitale Versorgungsangebote in der Schweiz zu informieren.
Partner-Apotheken
Hier finden Sie einen Überblick über die Schweizer Partner-Apotheken von Evidena, die Erfahrung in der Versorgung mit medizinischem Cannabis haben und digital angebunden sind.
Allgemeine Fragen
Antworten auf häufige Fragen rund um medizinisches Cannabis, Telemedizin und rechtliche Rahmenbedingungen in der Schweiz finden Sie im Evidena FAQ-Bereich.
Digitale Plattformfunktionen: Terminplanung, Dokumente, Verlauf
Eine leistungsfähige Telemedizin-Plattform geht über das reine Videogespräch hinaus. Evidena bündelt verschiedene Funktionen, die den Behandlungsprozess strukturieren und für Sie übersichtlich machen. Dazu gehören Online-Terminbuchung, digitale Dokumentenverwaltung, Erinnerungsfunktionen für Nachsorge und die sichere Bereitstellung von medizinischen Unterlagen. Diese Elemente unterstützen sowohl Patient:innen als auch Ärzt:innen im Alltag.
| Aspekt | Vorteil |
|---|---|
| Automatisierte Terminplanung | Erhöhte Effizienz und Zeitersparnis |
| Dokumentenverwaltung | Verfügbarkeit und Aufbewahrung der Gesundheitsakte |
Die automatisierte Terminplanung ermöglicht es Ihnen, verfügbare Zeitfenster direkt online zu sehen und passende Slots auszuwählen, ohne telefonische Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Erinnerungsfunktionen helfen dabei, wichtige Verlaufskontrollen nicht zu verpassen – ein zentraler Punkt bei Therapieformen, die eine engmaschige Überwachung erfordern. Die digitale Dokumentenverwaltung sorgt dafür, dass Arztberichte, Rezepte und relevante Unterlagen geordnet und jederzeit abrufbar sind. Dies erleichtert sowohl den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Behandler:innen als auch Ihre eigene Übersicht. Insgesamt entsteht so ein digitales Versorgungserlebnis, das administrative Hürden reduziert und den Fokus stärker auf die eigentliche medizinische Betreuung lenkt.
Fazit: Cannabis-Therapie und Telemedizin als Teil der modernen Versorgung
Die Integration von medizinischem Cannabis in telemedizinische Versorgungsmodelle markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer zeitgemässen, patientenorientierten Gesundheitsversorgung in der Schweiz. Telemedizin senkt Zugangsbarrieren, erleichtert den Austausch mit spezialisierten Ärzt:innen und ermöglicht einen strukturierten, digitalen Therapieprozess. Gleichzeitig bleibt klar: Medizinisches Cannabis ist eine regulierte, verschreibungspflichtige Therapieoption mit spezifischen Chancen und Grenzen – kein Lifestyle-Produkt.
Evidena Care AG verbindet diese beiden Welten, indem die Plattform sowohl als Informationsangebot als auch als telemedizinischer Zugangskanal zur ärztlichen Beurteilung dient. Im Mittelpunkt stehen medizinische Seriosität, rechtliche Konformität und ein Patientenerlebnis, das auf Klarheit, Sicherheit und Einfachheit ausgerichtet ist. Für Menschen mit chronischen Beschwerden kann dies eine zusätzliche Option darstellen, gemeinsam mit qualifizierten Fachpersonen über alternative Therapieansätze nachzudenken. So trägt die Verbindung aus Telemedizin und Cannabis-Therapie dazu bei, die Gesundheitsversorgung in der Schweiz flexibler, digitaler und individueller zu gestalten – immer eingebettet in ein verantwortungsvolles medizinisches Rahmenkonzept.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu medizinischem Cannabis und Telemedizin
Wer kommt für eine medizinische Cannabis-Therapie grundsätzlich in Frage?
Ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, hängt immer von der individuellen Situation ab. In der Regel wird medizinisches Cannabis dann geprüft, wenn chronische Beschwerden bestehen und etablierte Therapien nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden. Ärzt:innen berücksichtigen Vorerkrankungen, aktuelle Medikamente, bisherige Behandlungsversuche und Ihre Behandlungsziele. Eine pauschale Aussage, wer „geeignet“ ist, gibt es nicht – die Entscheidung erfolgt immer nach einer persönlichen, medizinischen Beurteilung im Einzelfall.
Wie läuft eine telemedizinische Beratung bei Evidena ab?
Zu Beginn füllen Sie einen strukturierten Online-Fragebogen zu Ihren Beschwerden, Diagnosen und bisherigen Therapien aus. Anschliessend vereinbaren Sie einen Termin für eine Videokonsultation mit einer Ärztin oder einem Arzt. Im Gespräch werden Ihre Angaben vertieft, Fragen geklärt und gemeinsam geprüft, ob eine Cannabis-Therapie in Frage kommen könnte oder ob andere Behandlungsansätze geeigneter sind. Kommt es zu einer Verschreibung, erfolgt die weitere Betreuung ebenfalls digital, inklusive Verlaufskontrollen.
Erhalte ich bei Evidena in jedem Fall ein Rezept für medizinisches Cannabis?
Nein. Es besteht kein Anspruch auf ein Rezept. Die behandelnden Ärzt:innen entscheiden ausschliesslich auf Basis medizinischer Kriterien und der geltenden rechtlichen Vorgaben, ob eine Verschreibung verantwortbar ist. In manchen Fällen kann dies bedeuten, dass von medizinischem Cannabis abgeraten wird, etwa wenn Kontraindikationen vorliegen oder andere Therapieoptionen sinnvoller erscheinen. Evidena versteht sich als Plattform für seriöse Beratung, nicht als Garantie für eine bestimmte Medikation.
Wie sicher sind meine Gesundheitsdaten auf der Plattform?
Der Schutz Ihrer Gesundheitsdaten hat höchste Priorität. Die Plattform nutzt verschlüsselte Verbindungen, rollenbasierte Zugriffskonzepte und Serverinfrastrukturen, die den datenschutzrechtlichen Anforderungen der Schweiz entsprechen. Nur befugte Personen, wie etwa die behandelnden Ärzt:innen, erhalten Zugriff auf Ihre medizinischen Informationen. Zudem werden Sie transparent darüber informiert, zu welchen Zwecken Daten genutzt und wie sie gespeichert werden. So bleibt die Vertraulichkeit Ihrer Angaben gewahrt.
Werden die Kosten für eine Cannabis-Therapie von der Krankenkasse übernommen?
Die Frage der Kostenerstattung ist komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Indikation, dem konkreten Präparat und der individuellen Einschätzung der Krankenkasse. In einigen Fällen kann eine Beteiligung möglich sein, in anderen Fällen tragen Patient:innen die Kosten selbst. Ärzt:innen und Apotheken können bei Bedarf Hinweise zur Dokumentation für Kostengutsprachen geben, eine Zusage der Versicherung kann jedoch nicht garantiert werden. Es empfiehlt sich, frühzeitig den Dialog mit der eigenen Krankenkasse zu suchen.
Kann ich die telemedizinische Cannabis-Therapie mit anderen Behandlungen kombinieren?
In vielen Fällen wird medizinisches Cannabis, sofern es verordnet wird, als ergänzende Therapie neben anderen Behandlungen eingesetzt. Wichtig ist, dass alle eingesetzten Medikamente und Therapien den behandelnden Ärzt:innen bekannt sind, um Wechselwirkungen und Risiken beurteilen zu können. Eine offene Kommunikation zwischen Ihnen, der telemedizinischen Ärztin oder dem Arzt und weiteren behandelnden Fachpersonen ist entscheidend, um ein abgestimmtes, sicheres Behandlungskonzept zu gewährleisten.
Muss ich für Verlaufskontrollen in eine Praxis kommen?
Der Grundgedanke des Evidena-Modells ist, Verlaufskontrollen möglichst telemedizinisch durchzuführen. Das bedeutet, dass Nachsorgetermine in der Regel per Videogespräch stattfinden, sofern dies medizinisch vertretbar ist. In bestimmten Situationen kann es dennoch sinnvoll sein, ergänzende Untersuchungen vor Ort bei Hausärzt:innen oder Fachärzt:innen durchzuführen. Telemedizin und lokale Versorgung werden so kombiniert, dass ein möglichst vollständiges Bild Ihrer Gesundheitssituation entsteht.