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Cannabis-Therapie Blog

Aktuelle Artikel, Ratgeber und Wissenswertes rund um medizinisches Cannabis in der Schweiz.

14. Februar 2026

Cannabis bei Bluthochdruck: Chancen und Risiken

Cannabis wirkt komplex auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-System. THC kann Puls und Blutdruck kurzfristig ansteigen lassen und steht in Beobachtungsstudien mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und möglicherweise einer erhöhten Sterblichkeit bei Hypertonie in Zusammenhang. CBD zeigt in kleineren Studien eher gefässentspannende und stressreduzierende Effekte, die Forschungslage ist jedoch begrenzt, kurzzeitig und nicht ausreichend, um medizinisches Cannabis als etablierte Blutdrucktherapie zu empfehlen. Die bisherige Evidenz ist widersprüchlich: Einzelne Beobachtungsstudien deuten auf eine Blutdrucksenkung bei älteren Patientinnen und Patienten unter medizinischer Cannabistherapie hin, während kardiologische Fachgesellschaften vor den Risiken insbesondere von THC-reichem, gerauchtem Cannabis warnen. Für Menschen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder hohem Blutdruck ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung deshalb unerlässlich. Bewährte Massnahmen wie Lebensstiländerungen und blutdrucksenkende Standardmedikamente bleiben die erste Wahl. Medizinisches Cannabis kann – wenn überhaupt – nur im Rahmen einer individuellen, eng überwachten Therapie eine ergänzende Rolle spielen. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können helfen, Aufklärung, Therapieplanung und sichere Rezeptabwicklung strukturiert und transparent zu gestalten.

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Ärztin in einer Schweizer Praxis bespricht die THC-Therapie anhand von Unterlagen mit einer Patientin
14. Februar 2026

Medizinische Wirkung von THC in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung</h2><p>THC ist ein zentraler Wirkstoff der Cannabispflanze mit komplexen Effekten auf das Nervensystem und das Immunsystem. In der medizinischen Anwendung kann THC insbesondere bei bestimmten chronischen Schmerzen, Spastik bei Multipler Sklerose, therapieresistenter Epilepsie sowie Übelkeit und Appetitlosigkeit im Rahmen von Krebs- oder HIV-Erkrankungen hilfreich sein, wenn andere Behandlungen unzureichend wirken. Die Wirkung beruht vor allem auf der Bindung an Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) und der Modulation von Neurotransmittern. Gleichzeitig besteht ein relevantes Risiko für Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, kognitive Beeinträchtigungen und in seltenen Fällen psychische Störungen. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis streng reguliert und darf nur unter ärztlicher Kontrolle, mit klarer Indikationsstellung, dokumentierter Verlaufskontrolle und in der Regel im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts eingesetzt werden. Digitale Versorgungsplattformen wie Evidena können die Koordination zwischen Ärztinnen, Apotheken und Patientinnen vereinfachen, ersetzen aber keine persönliche medizinische Beurteilung. Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und realistische Erwartungen sind für eine verantwortungsvolle THC-Therapie entscheidend.</p>

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14. Februar 2026

Medizinisches Cannabis bei chronischen Unterleibsschmerzen und Endometriose

Medizinisches Cannabis ist bei chronischen Unterleibsschmerzen und Endometriose keine einfache Lösung, sondern eine mögliche Ergänzung innerhalb eines multimodalen Therapiekonzeptes. Die Forschung zeigt, dass das Endocannabinoidsystem eine wichtige Rolle bei der Regulation von Schmerz und Entzündung im Beckenbereich spielt. Insbesondere das Endocannabinoid 2-AG ist bei Patientinnen mit starken Schmerzen im Bauchraum erhöht, was auf ein komplexes Zusammenspiel von schmerzhemmenden und gleichzeitig entzündungsfördernden Prozessen hinweist. Cannabisbasierte Arzneimittel können Schmerzen in der Regel nicht vollständig beseitigen, aber bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen die Schmerzwahrnehmung, den Schlaf und teilweise auch Begleitsymptome wie innere Unruhe verbessern. Gleichzeitig bestehen relevante Risiken und Unsicherheiten, vor allem hinsichtlich Langzeitverträglichkeit und psychischen Nebenwirkungen. In der Schweiz ist für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis eine ärztliche Beurteilung, eine klare Begründung der Notwendigkeit und eine strukturierte Verlaufskontrolle erforderlich. Digital unterstützte Versorgungsmodelle wie Evidena können dazu beitragen, die Therapie sicherer, transparenter und besser koordiniert zu machen, ersetzen aber nie die individuelle ärztliche Verantwortung. Eine nüchterne, evidenzbasierte Betrachtung hilft Patientinnen und Behandelnden, Chancen und Grenzen dieser Therapie realistisch einzuschätzen.

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13. Februar 2026

Vaporizer oder Öl? Medizinischer Nutzen im Vergleich

Vaporizer und Cannabis-Öle sind zwei zentrale Applikationsformen in der modernen Cannabistherapie, die sich in wichtigen Punkten unterscheiden. Die Inhalation von standardisierten Blüten über einen medizinisch geeigneten Vaporizer führt in der Regel zu einem raschen Wirkungseintritt innerhalb von Minuten und ermöglicht eine feinere Dosistitration – insbesondere bei akuten Beschwerden wie plötzlich auftretenden Schmerzen oder Spastiken. Gleichzeitig kann durch die kontrollierte Verdampfung die Belastung mit Verbrennungsprodukten im Vergleich zum Rauchen deutlich reduziert werden. Cannabis-Öle wirken meist langsamer, dafür aber länger. Sie eignen sich eher für anhaltende Symptome, etwa chronische Schmerzen oder nächtliche Beschwerden. Aufgrund des verzögerten Wirkungseintritts ist eine vorsichtige Dosiseinstellung wichtig, um Überdosierungen zu vermeiden. Welche Form im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der Diagnose, Vorerkrankungen (z. B. der Lunge), dem Alltag und den persönlichen Vorlieben ab. Eine ärztlich begleitete Therapie, wie sie integrierte Plattformen in der Schweiz anbieten, unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, die passende Form zu wählen, die Dosierung schrittweise anzupassen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten im Blick zu behalten.

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Erwachsene Person in Yogahaltung in einem ruhigen Schweizer Yogastudio, daneben ein Tablet mit Informationen zur medizinischen Cannabis-Therapie
13. Februar 2026

Cannabis und Yoga: Ganzheitlicher Ansatz für Körper und Geist

Zusammenfassung Die Verbindung von Cannabis und Yoga hat historische Wurzeln und erlebt heute in unterschiedlichen Szenen – von Wellness bis zur medizinischen Therapie – eine neue Aufmerksamkeit. Aus medizinischer Sicht beeinflusst Cannabis über das Endocannabinoid-System Schmerzwahrnehmung, Muskelspannung, Stimmung und Schlaf. In der Yogapraxis berichten einige Menschen über eine intensivere Körperwahrnehmung, leichtere Entspannung und vertiefte Meditation, andere erleben jedoch auch Koordinationsprobleme, Unruhe oder Überforderung. Entscheidend sind dabei die individuell passende Dosis, das Verhältnis von THC zu CBD, die Konsumform und die persönliche gesundheitliche Situation. Für Patientinnen und Patienten, die bereits medizinisches Cannabis einnehmen, kann Yoga eine sinnvolle ergänzende Massnahme sein, um Beweglichkeit, Stressregulation und Schlaf zu unterstützen. Wichtig ist, dass solche Kombinationen immer ärztlich begleitet, transparent besprochen und vorsichtig gesteigert werden. Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über Wirkmechanismen, Chancen und Risiken, praktische Hinweise für die Umsetzung – und zeigt, wie eine moderne, digital unterstützte Versorgung in der Schweiz helfen kann, Cannabis-Therapien verantwortungsvoll zu planen und zu überwachen.

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12. Februar 2026

Möglichkeiten der Cannabis-Therapie bei tumorbedingten Schmerzen

Zusammenfassend zeigt sich, dass medizinisches Cannabis bei tumorbedingten Schmerzen eine mögliche ergänzende Option ist, jedoch keine Standardtherapie. Leitlinien empfehlen primär etablierte Schmerzkonzepte nach WHO-Stufenschema und multimodale Ansätze. Cannabinoide kommen in der Regel dann infrage, wenn Standardmassnahmen nicht ausreichen oder nicht vertragen werden und wenn realistische Chancen auf eine Linderung von Schmerzen oder belastenden Begleitsymptomen wie Übelkeit bestehen. Die aktuelle Studienlage weist auf eher moderate Effekte hin, insbesondere in Kombination mit anderen Schmerzmitteln, während eine starke Schmerzreduktion oder vollständige Schmerzfreiheit selten erreicht wird. Wesentlich ist eine sorgfältige Auswahl der Patientinnen und Patienten, eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung und eine engmaschige ärztliche Begleitung, um Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und die Therapie gegebenenfalls anzupassen. Digitale Versorgungsmodelle wie integrierte Cannabis-Plattformen können den Zugang zur ärztlichen Beurteilung, zur Rezeptabwicklung und zur laufenden Verlaufskontrolle vereinfachen, ersetzen jedoch nicht die medizinische Verantwortung. Für Betroffene mit Krebsschmerzen bedeutet dies: Cannabis kann ein Baustein im Behandlungsmosaik sein, aber nie die alleinige Lösung. Eine offene, realistische Beratung unterstützt Sie dabei, gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam eine informierte Entscheidung zu treffen.

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Ärztin in der Schweiz erklärt einer Patientin mit chronischen Schmerzen die Möglichkeiten und Grenzen einer medizinischen Cannabis-Therapie anhand von Unterlagen
12. Februar 2026

Cannabis und Schmerzforschung: Aktuelle Evidenz und Anwendung in der Schweiz

<h2>Zusammenfassung: Was Sie zu Cannabis in der Schmerztherapie wissen sollten</h2><p>Medizinischer Cannabis ist in der Schmerzbehandlung eine mögliche Option, vor allem bei bestimmten chronischen Nervenschmerzen und bei Muskelspastiken, wenn etablierte Therapien unzureichend wirken. Die Forschung zeigt, dass Cannabinoide wie THC und CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren und Schmerzempfindungen, Stimmung und Schlaf beeinflussen können. Gleichzeitig betonen sowohl die Deutsche Schmerzgesellschaft als auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Wirksamkeit bei vielen Schmerzformen noch unklar ist und die Erwartungen häufig höher sind als die nachweisbaren Effekte.</p><p>Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies: Cannabis ist kein Wundermittel, sondern kann in ausgewählten Fällen ein Baustein innerhalb einer umfassenden, interdisziplinären Schmerztherapie sein. Orale Präparate werden in der Regel bevorzugt, da sie eine besser steuerbare Dosierung und Wirkung erlauben als inhalierte Formen. Mögliche Nebenwirkungen betreffen vor allem das Nervensystem, die Aufmerksamkeit, die Psyche sowie das Herz-Kreislauf-System. In der Schweiz ist die Anwendung rechtlich möglich, erfordert aber eine sorgfältige ärztliche Abklärung, eine realistische Nutzen-Risiko-Abwägung und eine strukturierte Verlaufsbeobachtung im Rahmen eines modernen, digital unterstützten Versorgungssystems.</p>

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Ärztin in Schweizer Praxis erläutert einem Patienten seriös die Wirkung von medizinischem Cannabis auf Gehirn und kognitive Funktionen
12. Februar 2026

Cannabis und Kreativität: Was die Wissenschaft wirklich weiss – und was das für die medizinische Anwendung bedeutet

Zusammenfassung: Cannabis und Kreativität nüchtern eingeordnet Die verbreitete Vorstellung, Cannabis mache automatisch kreativer, hält einer kritischen Betrachtung kaum stand. Studien aus Grossbritannien, Deutschland und den USA zeigen konsistent: Unter dem Einfluss von Cannabis fühlen sich Menschen häufig kreativer, ihre Ideen werden von aussenstehenden Fachpersonen aber nicht als origineller oder qualitativ besser eingestuft. Der Rausch wirkt wie eine „rosarote Brille“ auf die eigene Leistungsbewertung – insbesondere bei höheren THC-Dosen. Gleichzeitig weisen Untersuchungen darauf hin, dass Menschen, die ohnehin über eine hohe Kreativität und Offenheit für neue Erfahrungen verfügen, etwas häufiger zu Cannabis greifen. Hier entsteht leicht der Eindruck, Cannabis sei Ursache der Kreativität, obwohl es eher ein begleitender Faktor im Lebensstil kreativer Personen ist. In der medizinischen Versorgung in der Schweiz steht nicht die Steigerung kreativer Leistung im Vordergrund, sondern die Behandlung klar definierter Erkrankungen (zum Beispiel chronische Schmerzen). Eine ärztlich begleitete Cannabis-Therapie berücksichtigt stets Risiken für Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Urteilsvermögen – auch im Arbeits- und Kreativkontext. Nachhaltige Kreativitätsförderung beruht gemäss Forschung vor allem auf Trainingsmethoden wie Brainwriting, Assoziationsübungen, Schlafhygiene und Stressreduktion – nicht auf Substanzen.

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12. Februar 2026

Cannabis bei Arthroseschmerzen: Chancen, Grenzen, sichere Anwendung

Cannabis kann bei Arthroseschmerzen für ausgewählte Patientinnen und Patienten eine ergänzende Option sein, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirksam oder schlecht verträglich sind. Derzeit weisen Studien darauf hin, dass Cannabinoide Schmerzen meist nicht vollständig beseitigen, sondern die Schmerzintensität reduzieren und Begleitsymptome wie Schlafstörungen oder Muskelverspannungen positiv beeinflussen können. Besonders im Vordergrund stehen THC und CBD, die über das Endocannabinoid-System im Nervensystem und im Immunsystem wirken. Die Datenlage ist jedoch je nach Arthroseform und Schmerztyp unterschiedlich, und für eine Reduktion um mindestens 50 Prozent der Schmerzen liegt kein klarer Beweis vor. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen – etwa Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsstörungen oder psychische Effekte – ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung entscheidend. In der Schweiz ist medizinisches Cannabis streng reguliert und erfordert eine ärztliche Verschreibung sowie eine sorgfältige Dosisfindung. Digitale Versorgungsmodelle wie Evidena können dabei helfen, ärztliche Betreuung, Therapieplanung, Rezeptabwicklung und Apothekenanbindung strukturiert zu vernetzen. Cannabis sollte immer als Teil eines multimodalen Behandlungskonzeptes verstanden werden, das auch Bewegungstherapie, Physiotherapie, Gewichtsmanagement, psychologische Unterstützung und gegebenenfalls weitere Medikamente einschliesst.

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